Wiesbaden (dpa). – Nach rund 15 Jahren ist der Streit um die Wasserpreise in Wiesbaden mit einem außergerichtlichen Vergleich beigelegt.
Wie die Stadt und das hessische Wirtschaftsministerium, bei dem die Landeskartellbehörde ansässig ist, mitteilten, wurde eine Vergleichssumme von 17,5 Millionen Euro vereinbart. Sie soll in den nächsten fünf Jahren ausgeschüttet und zur Entlastung der Gebührenzahlerinnen und -zahler dienen.
Bei dem Streit inklusive gerichtlicher Auseinandersetzung ging es um die Frage, ob die Wiesbadener Wasserpreise in den Jahren von 2007 bis 2011 angemessen oder überhöht waren. Einwohner sahen sich einem Versorger-Monopol gegenüber. Der Landeskartellbehörde obliege daher die Aufsicht über die Trinkwasserpreise der Wasserversorgungsunternehmen in Hessen, hieß es. Sie könne Versorger zwingen, ihre Preise zu senken.