Twist (ABZ) – Wer effiziente und nachhaltige Lösungen für ein ganzheitliches Regenwassermanagement und für eine gezielte, wassersparende und effiziente Bewässerung sucht, kommt laut Unternehmensaussagen auf der IFAT in München nicht am Stand B2.451/550 vorbei.
Mit Wavin und Netafim zeigen dort zwei Unternehmen ihre Systemlösungen, die darauf abzielen, dieKlimaresilienz von Städten zu optimieren, urbane Aufenthaltsqualität zu erhöhen und eine bessere Zukunft für kommende Generationen zu schaffen. Dazu präsentieren die beiden zur Orbia-Gruppe gehörenden Unternehmen laut eigenen Angaben ein breites Spektrum an Innovationen, die Lösungen für die aktuellen Herausforderungen der Klimafolgenanpassung bieten und Starkregen sowie Trockenperioden beherrschbar machen.
Ein naturnahes Regenwassermanagement leiste einen wesentlichen Beitrag dazu, dass Städte in Zukunft lebenswerte Orte bleiben. Denn vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels muss denUnternehmen zufolge dafür gesorgt werden, dass Starkregenereignisse nicht zu Überschwemmungen führen und Wasser in Trockenperioden dort zurückgehalten wird, wo es anfällt. Eine zeitgemäßeRegenwasserbewirtschaftung folge daher dem natürlichen Wasserkreislauf aus Niederschlag, Versickerung, Verdunstung und erneutem Niederschlag. Auf dieser Grundüberzeugung fuße Wavins Systemlösungen, die dazu beitragen, Netze hydraulisch zu entlasten, Niederschlagsspitzen abzufangen, die Speicherung und Rückhaltung großer Wassermengen zu verbessern und dabei gleichzeitig Städte grüner zumachen und das Mikroklima zu verbessern.
Selbst in Metropolen sollen mit Gründachlösungen wie dem Wavin PolderRoof Oasen geschaffen werden können, die als Erholungsraum oder für den Obst- und Gemüseanbau einen deutlichen qualitativen Mehrwert bieten. Doch was, wenn die Regenwasserspeichervorräte angesichts extremer Trockenheit zur Neige gehen? Trinkwasser wird weltweit immer knapper. Es gehöre der Unternehmensüberzeugung nach zur gesellschaftlichen Verantwortung, mit Ressourcen sparsam umzugehen.
Damit Pflanzen ohne Stress gutgedeihen können, habe Netafim nachhaltige Lösungen entwickelt, die Pflanzen ressourcenschonend und präzise mit demlebensnotwendigen Nass versorgen.Gemäß dem Motto "weniger ist mehr" werde das Frischwasser dabei gezielt an die Wurzeln geleitet, ohne dass große Mengen ungenutzt im Boden versickern oder verdunsten – für gesundes Wachstum, höhere Erträge und bessere Fruchtqualitäten.
Netafim ist eigenen Angaben zufolge Weltmarktführer bei innovativen Tropfbewässerungssystemen, die dabei helfen können, die weltweite Knappheit an Nahrungsmitteln, Wasser und Ackerland zu bekämpfen. Klimaresilienz, Klimaneutralität, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind wesentliche Zielgrößen, um die sich auf der IFAT in München vieles drehen wird. Damit biete die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft eine ideale Plattform für Wavin und Netafim, ihre Lösungen rund um eine Wasserversorgung und für mehr urbane Wassersensibilität zu zeigen.
Und noch ein weiterer Aspekt sei laut Unternehmen entscheidend: Als einer der führenden Anbieter im Bereich der gebauten Umwelt treibe Wavin bereits bei der Produktion die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks immer weiter voran und setze damit grundlegende Zielsetzungen der Unternehmensstrategie von Orbia um. Bis 2025 will Wavin als weltweit in der Bau- und Infrastrukturbranche tätigesUnternehmen seinen globalen Rezyklateinsatz auf 25 % erhöhen, die Recyclingfähigkeit seiner Produkte auf 90 % steigern sowie die Abfallmenge auf der Deponie deutlich verringern. Neuestes Beispiel, das in München zu sehen sein wird, ist Wavin Q-Bic Plus LC.
Das modulare Versickerungs- und Rückhaltesystem sei nicht nur langlebig und setze Maßstäbe in Bezug auf Designfreiheit, Installationsgeschwindigkeit und Zugänglichkeit. Es wird darüber hinaus aus 100 % recyceltem Polypropylen (PP) hergestellt. Somit sollen bei der Produktion von Q-Bic Plus LC in erheblichem Maße Ressourcen geschont, die CO2-Emissionen reduziert und durch die Wiederverwendung vorhandener Materialien der Abfall minimiert werden können. Dieses hohe Maß an ökologischem Verantwortungsbewusstsein gehöre zur gemeinsamen DNA von Wavin und Netafim. Beide Unternehmen sind laut eigenen Angaben darauf fokussiert, ihre Materialien und Systemlösungen so zu konzipieren, dass sie wiederverwendet werden können, um den ökologischen Wert zu maximieren.
Demnach ist es auch folgerichtig, dass sich Wavin und Netafim in München gemeinsam dem Fachpublikum zeigen. Der Auftritt in München soll zeigen: Wavin und Netafim haben verstanden, was für das städtische Mikroklima und für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung wichtig ist. So wird der Messestandboden in Betonoptik von grünen Inseln sowie einem Regenvorhang unterbrochen. Die Pflanzen wurzeln dabei im Wurzelkammersystem Wavin TreeTank, das konzipiert wurde, um Stadtbäumen Schutz zu bieten. Durch die Lösungen von Netafim für wassersparendes, aber ertragreiches Urban Farming, die Illustration einer begrünten Straßenbahnstrecke und den Rain Garden wirke die Präsentation im Münchener Messeambiente wie eine Oase und unterstreiche damit, wie stark urbanes Grün die Lebensqualität in Städten aufwerten kann.