Berlin/Stuttgart (dpa). – Fast 40 deutsche Fachkräfte aus Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungssektor treten derzeit bei der WM der Berufe gegen Kollegen aus aller Welt an. In 34 von 56 Disziplinen ringen sie seit dem 22. August in Kasan, der Hauptstadt der autonomen russischen Republik Tatarstan, um Titel und Medaillen. Es nehmen mehr als 1350 Fachkräfte im Alter bis zu 23 Jahren aus mehr als 60 Ländern teil, wie der Förderverein WorldSkills Germany in Stuttgart mitteilte. Die Schirmherrschaft über das deutsche Berufe-Nationalteam bei der WorldSkills 2019 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übernommen. Die Teilnahme eines großen Teams aus Deutschland belege "die Konkurrenzfähigkeit der deutschen dualen Ausbildung im internationalen Vergleich", hieß es dazu im Bundeskanzleramt. Zum deutschen Team gehören mehrere Fachleute, die international als Medaillenanwärter gelten. Chancen auf WM-Gold werden u. a. der Bundessiegerin im Malerhandwerk eingeräumt, der 21-jährigen Jessica Jörges aus Hessen. Zu den Goldhoffnungen gehört auch der 22-jährige Maurer Christoph Rapp aus Baden-Württemberg.
dpa
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