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Vorteil im Wettbewerb mit dem Q-Zeichen

Das Q-Zeichen zertifiziert seit 2004 die Qualität von Fachbetrieben, um ihre Leistungsfähigkeit darzustellen und unseriöse Wettbewerber zu meiden.

Von ABZ
Zertifizierte Qualität
David Fidan (l.) und Christof Boxberger. | Foto: Fachverband Betonbohren und -sägen

Darmstadt (ABZ). – Seit 2004 zertifiziert der Fachverband seine Mitgliedsbetriebe mit dem "Q-Zeichen". Ziel der Zertifizierung soll es sein, die Leistungsfähigkeit qualifizierter Unternehmen transparent zu machen und sich gegenüber Auftraggebern von unseriösen Wettbewerbern abzugrenzen.

Um die Qualität auch dauerhaft sicherzustellen, wird die Zertifizierung alle drei Jahre wiederholt. 2024 erfolgten sieben erfolgreiche Re-Zertifizierungen.

Verantwortlich für die Vergabe des Q-Zeichens ist der Ausschuss Qualitätssicherung des Fachverbandes. In unregelmäßigen Abständen werden die zertifizierten beziehungsweise antragstellenden Fachbetriebe von Vertretern des Ausschusses besucht, um einen persönlichen Eindruck von den Unternehmen zu erhalten. Im Oktober 2024 besuchten die Ausschussmitglieder Norbert Braun und Christof Boxberger die SSB Fidan GmbH als Erstantragsteller und die Koop Diamanttechnik GmbH & Co KG im Rahmen der Re-Zertifizierung. "Projektleiter und Unternehmensnachfolger David Fidan als auch Geschäftsführer Oskar Achatz haben uns einen ausführlichen Einblick in ihren Fachbetrieb gewährt", erklärt Norbert Braun.

"Somit konnten wir uns sowohl von der Leistungsfähigkeit als auch von den erfüllten Kriterien überzeugen. Diese Offenheit und Transparenz ist nicht selbstverständlich, dafür bedanke ich mich im Namen des Fachverbandes sehr herzlich und wünsche den Unternehmen viel Erfolg."

Geprüft und bewertet werden drei Bereiche: Erstens werden alle gesetzlichen und sozialen Verpflichtungen abgefordert. Dazu zählen beispielsweise Unbedenklichkeits- und Freistellungsbescheinigungen vom Finanzamt und der Berufsgenossenschaft sowie der Nachweis einer ausreichenden Versicherung. Der zweite Teil widmet sich der Qualifikation der Betriebsleitung. Voraussetzung für das Q-Zeichen ist eine handwerkliche oder betriebswirtschaftliche Ausbildung mit dem Abschluss als Ingenieur, Meister oder Betriebswirt. Alternativ werden auch entsprechende Weiterbildungen anerkannt. Im dritten Teil steht die Qualifikation der Mitarbeiter auf dem Prüfstand.

So gibt es einen festgelegten Schlüssel, der die Anzahl ausgebildeter Fachkräfte je nach Betriebsgröße regelt. Idealerweise haben die Mitarbeiter den Fachberuf des Bauwerksmechanikers für Abbruch- und Betontrenntechnik erlernt oder eine adäquate Aus- beziehungsweise Weiterbildung absolviert.

Wenn alle Kriterien im geforderten Maß erfüllt sind, wird das Q-Zeichen zuerkannt.

"Die Zertifizierung mit dem Q-Zeichen kann ich jedem Unternehmer ans Herz legen, der sich innerhalb der BBS-Branche hervorheben möchte", erklärt Christof Boxberger, Geschäftsführer des Fachverbandes. "Der Aufwand ist für gut aufgestellte Fachbetriebe überschaubar. Und der Vorteil wirkt über das eigene Unternehmen hinaus: Indem sich mehr Fachbetriebe zertifizieren lassen, stärken sie unser Image in der Öffentlichkeit." Alle Informationen und den Antrag zum Erhalt des Q-Zeichens gibt es auf der Webseite des Fachverbandes Betonbohren und -sägen.

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