Sizilien/Italien (ABZ). – Die einzelnen Bauabschnitte waren zwischen 50 und 500 m lang. Eine Fräse wird bei Sanierungsmaßnahmen dieser Art mehrfach am Tag umgesetzt und fährt die Wege zwischen den Bauabschnitten zum Teil auf eigener Achse.
Der große Vorteil der neuen F-Serien-Technik: Auch auf kurzen Abschnitten liefert die Maschine mit dem ersten Schnitt das gewünschte Fräsbild.
"Ich arbeite schon lange mit Wirtgen-Maschinen, auch mit Fräsen in dieser Größe. Ich muss sagen, die Neuerungen in der F-Serie haben mich wirklich beeindruckt", sagt Roberto Prainito, Inhaber des Bauunternehmens Sicilstrade. Das Assistenzsystem Mill Assist überwacht die Fräsqualität und stellt ab dem ersten Meter im Schnitt eine optimale Oberfläche her. Das Ergebnis ist in jedem Bauabschnitt, unabhängig ob 50 m lang bei 3 cm Frästiefe oder 500 m bei 5 cm Frästiefe, immer gleich.
Der Fahrer kann sich dabei vollständig auf die Verladung und das Einhalten der Frässpur konzentrieren. So ließen sich die einzelnen Abschnitte schnell fräsen und mehr Abschnitte pro Tag erledigen. Durch die hohe Wendigkeit der Maschine und die große Verladekapazität und -flexibilität war der Einsatz auch auf den kurvigen Straßen kein Problem. Ein gutes Baustellenteam stand bei Sicilstrade bereit, um direkt hinter der Maschine die Abschnitte neu aufzufüllen. Alter Asphalt raus und neuer rein in nur wenigen Stunden, ohne große Straßensperrungen.
"Hier sind wir nur auf kleineren Passagen unterwegs und die Maschine macht einen super Eindruck. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, welche Leistung Sie auf einer großen Baustelle schafft", sagt Prainito. Unterschiedliche Automatikfunktionen, wie die Unterstützung beim Ansetzen in eine zweite Spur oder die automatische Nachführung des Verladebandes haben vor Ort die Baustellenarbeiten deutlich verbessert und beschleunigt. Die Speichermöglichkeiten von Frästiefen und die Ansetzautomatik in Verbindung mit Mill Assist vereinfachten zudem das Fräsen der unterschiedlich großen Bauabschnitte.