Horstmar (ABZ). – Der Trailer-Hersteller Schmitz Cargobull hat sein Geschäftsjahr 2024/25 mit Umsatz- und Ergebnisrückgängen abgeschlossen. Trotz des herausfordernden Marktumfelds konnte das Unternehmen seinen Marktanteil in Europa auf 25 Prozent ausbauen und bleibt nach eigenen Angaben damit führender Anbieter im europäischen Trailer-Geschäft.
Das Geschäftsjahr war demnach geprägt von anhaltender Investitionszurückhaltung, Überkapazitäten sowie steigendem Kosten- und Regulierungsdruck. Die Produktionsmenge sank um rund 6,5 Prozent auf 42 353 Einheiten gegenüber 45 340 Einheiten im Vorjahr. Aufgrund des Absatzrückgangs verringerte sich der Umsatz um 10,2 Prozent auf rund 2,16 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis wurde durch gestiegene Kosten für Energie, Personal und regulatorische Anforderungen belastet und lag bei rund einer Million Euro.
"Trotz des erheblichen wirtschaftlichen Drucks haben wir gezielt in Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität sowie in Forschung und Entwicklung investiert", erklärt Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG. Das Ziel sei es, Kunden zuverlässige und wirtschaftliche Transportlösungen bereitzustellen.
Der Hersteller investierte nach eigenen Angabenn im abgelaufenen Geschäftsjahr über 73 Millionen Euro in Produktentwicklung, das Produktionsnetzwerk sowie in Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit. Über 50 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Kühlauflieger und Kofferfahrzeuge am Standort Vreden fließen. Herzstück ist eine neue Fertigungshalle mit modernster Technologie und automatisierten Prozessen.
Mit dem Abschluss der Strategie 2025 hat Schmitz Cargobull die neue Strategie 2030 erarbeitet. Unter dem Motto "Wir liefern profitables Wachstum. Gemeinsam. Fokussiert. Nachhaltig." will das Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität weiter steigern, Nachhaltigkeitsziele erreichen und als Partner für Kunden agieren.