Halle (dpa). – Das geplante Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle an der Saale bekommt eine transparente, helle Hülle aus Glas.
In einem Architekturwettbewerb setzte sich laut Bundesbauministerium unter 126 Bewerbungen die Arbeit des Planungsteams Richter Musikowski Architekten und ST raum a. Landschaftsarchitektur durch. Die Juryvorsitzende und Architektin Jórunn Ragnarsdóttir sagte, es handele sich um ein modernes Haus im Sinne der Baumaterialien und habe eine klare Struktur, sei aber kein starres Gebäude.
Das Zukunftszentrum in Halle soll die Leistungen der deutschen Vereinigung und insbesondere der Ostdeutschen würdigen und die Erfahrungen für künftige Umbrüche nutzbar machen - als Begegnungs- und Forschungsstelle zugleich. Es handele sich um ein Bundesprojekt höchster Bedeutung, sagte der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider (SPD).
Der Bund stellt rund 200 Millionen Euro für die Gesamtbaukosten bereit. Der Baubeginn könnte laut dem Bundesbauministerium 2028 erfolgen, 2030 könne das Haus fertig sein.