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Baden-Württemberg holt fünf Medaillen

Von ABZ
74. Deutsche Meisterschaften der Bauberufe
Deutscher Meister der Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer wurde Moritz Münzinger aus Pliezhausen. | Foto: Claudius Pflug

Stuttgart (ABZ). – Bei den 74. Deutschen Meisterschaften der Bauberufe haben die Teilnehmenden aus Baden-Württemberg hervorragend abgeschnitten. Die Nachwuchskräfte aus dem Südwesten gewannen zweimal Gold und dreimal Bronze. Der Wettbewerb fand vom 8. bis 10. November 2025 in Feuchtwangen statt.

Mehr als 60 Nachwuchskräfte aus allen Bundesländern nahmen an dem Leistungswettbewerb in neun Gewerken teil. Die Meisterschaften wurden vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) in der Bayerischen BauAkademie in Feuchtwangen ausgerichtet.

Die Goldmedaille im Wettbewerb der Stuckateure gewann Niko Greminger aus Berghaupten. Seine Ausbildung absolvierte er beim Stuckateur-Fachbetrieb Bilharz in Haslach im Kinzigtal. Deutscher Meister der Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer wurde Moritz Münzinger aus Pliezhausen. Sein Ausbildungsbetrieb war die Firma Günter Münzinger in Pliezhausen. Daniel Neuscheler aus Walddorfhäslach errang die Bronzemedaille bei den Beton- und Stahlbetonbauern. Neuscheler hat seine Ausbildung bei der Bauunternehmung Reiff in Neckartenzlingen abgeschlossen. Matteo Galliera aus Rust holte sich die Bronzemedaille bei den Estrichlegern. Er wurde bei Dischinger Fußbodenbau in Eschbach ausgebildet. Die Bronzemedaille im Wettbewerb der Zimmerer sicherte sich Urs-Uwe Tolksdorf aus Furtwangen. Er absolvierte seine Lehre bei der Bauunternehmung Hermann in Furtwangen.

Beton- und Stahlbetonbauer, Brunnenbauer, Estrichleger, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer zeigten bei der Lösung der anspruchsvollen Aufgaben ihr Können. Gefragt waren Nervenstärke, exaktes Arbeiten und höchste Qualität in der Ausführung. Teilnehmende waren die Landessieger in den jeweiligen Berufen.

Die Meisterschaft der Brunnenbauer hatte bereits am 3. November in Bad Zwischenahn stattgefunden. Ziel der Deutschen Meisterschaften ist laut Veranstalter in erster Linie die Förderung von Nachwuchskräften in der Bauwirtschaft. Zugleich wirbt die Branche für die Ausbildung in den Bauberufen.

„Die Deutschen Meisterschaften im Bauhandwerk zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in einer Ausbildung im Baugewerbe steckt. Unsere jungen Fachkräfte beweisen hier mit großem Engagement und handwerklicher Präzision, dass sie bestens gerüstet sind, die Bauaufgaben der Zukunft anzupacken“, sagte ZDB-Präsident Wolfgang Schubert-Raab zum Abschluss des Wettbewerbs. Markus Böll, Präsident der Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg, freute sich über die Ergebnisse der südwestdeutschen Teilnehmenden: „Wir gratulieren unseren erfolgreichen Nachwuchskräften zu ihren Top-Platzierungen. Die außerordentlichen Resultate belegen die hervorragenden Ausbildungsleistungen in den Unternehmen, in unseren überbetrieblichen Ausbildungsstätten und in den Gewerbeschulen. Es ist großartig, dass sich die jungen Menschen mit so viel Leidenschaft bei den Wettbewerben eingebracht haben.“

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