Der Abriss der zerstörten Carolabrücke in Dresden wird voraussichtlich 7 Millionen Euro kosten. Die Arbeiten umfassen Spezialtechnik und Sicherheitskonzepte.
Dresden (dpa). – Der Abriss des zerstörten Teils der Dresdner Carolabrücke wird teuer. Die Stadt geht nach "grober Schätzung" von sieben Millionen Euro aus, sagte die Leiterin des Straßen- und Tiefbauamtes, Simone Prüfer, in einer Sitzung des Bauausschusses im Stadtrat.
Die aktuellen Abbrucharbeiten sind demnach nur ein Teil davon. In die Gesamtsumme fließen auch das Sicherheitskonzept oder die Auswirkungen im Verkehr. Der beschädigte Zug C soll nun bis zum Jahresende weiter abgebrochen werden. Dabei sollen die noch ins Wasser hängenden Brückenteile und Kragarme mit Spezialtechnik zum Absturz gebracht, von mobilen Brecheranlagen vor Ort zerkleinert und abtransportiert werden. Danach folgen die bereits im Fluss liegenden und noch gewollt hinabfallenden Trümmer, für deren Bergung ein Wasserstand unter 2,3 Meter nötig ist.
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