Frankfurt am Main (ABZ). – Fahrgerüste sind auf Baustellen und in der Industrie ein flexibles und schnell einsatzbereites Hilfsmittel. Die Anforderungen an Sicherheit, Praxistauglichkeit und Qualität sind dementsprechend sehr hoch.
Die Fahrgerüste der Albert Gerüst- und Gerätetechnik GmbH stehen seit Jahrzehnten für diesen Anspruch, informiert der Hersteller. Albert Fahrgerüste bieten Sicherheit als konstanten Maßstab. Im Gerüstbau ist Sicherheit kein einmal erreichter Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess.
Anforderungen des Arbeitsschutzes werden präzisiert, Normen werden angepasst und auch die Praxis auf Baustellen entwickelt sich stetig weiter. Hersteller sind daher gefordert, ihre Systeme regelmäßig zu überprüfen und konstruktiv weiterzuentwickeln.
Das Unternehmen verfolgt diesen Weg seit vielen Jahren konsequent und hat sich zusätzlich zu den vorgeschriebenen statischen Nachweisen, frühzeitig für die freiwillige sicherheitstechnische Prüfung seiner Fahrgerüste entschieden. Das jüngst erneuerte GS-Zertifikat für Fahrgerüste drückt diese Haltung aus – nicht als kurzfristige Maßnahme, sondern als Teil einer langfristigen Sicherheitsstrategie.
Das GS-Zeichen ist bei Albert kein neues Thema. Bereits 2016 wurden die Fahrgerüste des Unternehmens mit diesem zertifiziert. Nun musste das Zertifikat aufgrund der Änderung der Norm DIN EN 1004-1 neu erworben werden. Die neue Vorgabe, dass der Abstand zwischen zwei Belagbühnen nicht mehr als 2,25 m entsprechen darf, erfüllen die Albert Fahrgerüste bereits seit 2010 mit deren Komfortausführung (-A), heißt es seitens des Unternehmens.
Die zweite wesentliche Neuerung der Norm DIN EN 1004-1 betrifft den Seitenschutz der Fahrbaren Arbeitsbühnen, da nun bereits ab einer Standhöhe > 0 m ein 3-teiliger Seitenschutz vorgeschrieben ist.
Dies war vor der Normerneuerung erst bei Konstruktionen über 2,5 m der Fall. Die Albert Gerüst- und Gerätetechnik GmbH hat für diese Angelegenheit mit den neuen teleskopierbaren Geländern eine einfache und praktikable Lösung gefunden.
Die konstruktiven Anpassungen erfüllen schlussendlich nicht nur die Arbeitsschutzrichtlinien nach Norm, sondern auch den Wunsch der Anwender nach Sicherheit und Montagefreundlichkeit, ohne dabei Kompromisse bei der Flexibilität einzugehen.
Unabhängig von Zertifizierungsdetails zeichnen sich die Albert Fahrgerüste nach Herstellerangaben durch eine klare konstruktive Linie aus.
Sie sind auf den täglichen Einsatz im Handwerk, im Ausbau sowie in industriellen Anwendungsbereichen ausgelegt.
Das vollständig aus Aluminium gefertigte Gerüst verbindet hohe Stabilität mit geringem Eigengewicht, was den Auf- und Abbau erleichtert und die körperliche Belastung reduziert.
Großen Mehrwert sollen die extra breiten Vertikalrahmen bringen, die es ermöglichen, dass die Diagonale an der Belagbühne vorbei geht und der Belag dadurch auch im bereits aufgebauten Zustand verlegt werden kann. Arbeitsbühnen in Lastklasse 3, robuste Beläge und langlebige Verbindungselemente gehören zum Standard. Viele Details – etwa unverlierbare Sicherungsfeder oder montagefreundliche Verriegelungen – zeigen, dass die Konstruktionen aus der Praxis heraus gedacht sind.
Besondere Aufmerksamkeit gilt aktuell dem weiterentwickelten vorlaufenden Seitenschutzsystem. Wie bereits erwähnt ermöglicht dieses den normgerechten Aufbau des Fahrgerüsts in wenigen einfachen Schritten. Das System besteht aus einem Montagehilfsrahmen und den dazugehörigen Montagelängsriegelen in starr und teleskopierbar. Durch diese kann bereits von der unteren Gerüstebene ein 2-teiliger Seitenschutz installiert werden. Folgend werden die Borbretter ergänzt und bilden so den vorgeschriebenen 3-teilen Seitenschutz.
Die neue GS-Zertifizierung der Fahrgerüsttypen bestätigt, dass diese Weiterentwicklungen nicht nur funktional, sondern auch sicherheitstechnisch geprüft sind.
Albert Fahrgerüste sind statisch nachgewiesen und erfüllen die Anforderungen der DIN EN 1004-1. Mit der GS-Zertifizierung geht das Familienunternehmen über die gesetzlichen Vorschriften hinaus und lässt seine Fahrgerüste von einer unabhängigen technischen Prüforganisation testen. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Kontrollen auf Baustellen gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung.
Albert versteht Zertifikate dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Ergänzung zur eigenen Entwicklungs- und Fertigungskompetenz. Eigene Konstruktion, kontrollierte Fertigungsprozesse und langjährige Erfahrung bilden die Grundlage, auf der formale Prüfzeichen aufsetzen.
Für viele Betriebe ist nicht allein die einzelne Gerüstkonfiguration entscheidend, sondern das gesamte Gerüstsystem.
Flexibles Baukastensystem, Ersatzteilverfügbarkeit und einfache Handhabung sind zentrale Kriterien bei der Auswahl eines Herstellers. Albert positioniert sich hier bewusst als langfristiger Partner für Handwerk und Industrie.
Das neue GS-Zertifikat fügt sich in dieses Gesamtbild ein. Es bestätigen eine Qualität, die sich im täglichen Einsatz bewährt hat, und zeigt zugleich, dass Weiterentwicklung und Überprüfung fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie sind.
Das Unternehmen stellt aus auf der DACH+HOLZ in Halle 9, Stand 215.