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Euro Auctions H 42

Hyundai investiert in Europa

HD Hyundai optimiert seine europäische Präsenz durch neue Managementstrukturen, Maschinenanpassungszentren in Belgien und das Sammeln von Betriebsdaten mit Telematik.

Von ABZ
Anpassung an Marktanforderungen
HD Hyundai will Echtzeit-Betriebsdaten der Maschinen in Europa nutzen, um seine Kunden proaktiv zu kontaktieren, wenn ein Service oder eine Reparatur ansteht. | Foto: HD Hyundai

Tessenderlo/Belgien (ABZ). – HD Hyundai Construction Equipment will in Europa eine neue regionale Managementstruktur aufbauen und in sein Zentrum für Maschinenanpassungen sowie in den Bau eines Vorführgeländes investieren.

Die Umstrukturierung soll den Baumaschinen-Hersteller nach eigenen Angaben näher an den europäischen Markt heranbringen, den Bestellprozess für Neugeräte verbessern und Vorlaufzeiten verkürzen. Zudem werde künftig eine breitere Palette kundenspezifischer Optionen angeboten.

Das Unternehmen strebt mit Blick auf Vertriebs- und Aftermarket-Aktivitäten eine engere Partnerschaft mit Händlern und Kunden an. Zudem ist die Schaffung von fünf europäischen Vertriebs- und Supportregionen vorgesehen, um den regionalen Marktanforderungen besser gerecht zu werden.

Das Maschinenanpassungs-Zentrum im belgischen Antwerpen soll dem Hersteller zufolge künftig anders genutzt werden: Bisher wurden Bagger und Radlader und deren spezielle Ausleger und Arme separat aus Südkorea an das Zentrum verschickt. Die Ausleger wurden dann vor Ort installiert, wobei die Maschine eine Lagereinheit mit wenig Flexibilität blieb.

Nun werden Standardmaschinen ohne Ausleger beziehungsweise Hubgerüste aus Südkorea importiert, die Ausrüstungen auf der Grundlage von Marktdaten angeliefert. Wenn die Händler Bestellungen aufgeben, kann das Anpassungszentrum Grundgeräte mit Auslegern, Armen und anderen Komponenten kundenspezifisch konfigurieren, kündigt HD Hyundai an. Das verkürze die Vorlaufzeiten. Händler könnten die Nachfrage ihrer Kunden zudem besser befriedigen, auch bei weniger gängigen Konfigurationen.

Das Werk führt außerdem ein System zur Materialbedarfsplanung ein, um die Teileversorgung sicherzustellen und damit das Risiko von Verzögerungen zu verringern.

Am Hauptsitz in Tessenderlo entsteht nach eigenen Angaben das Uptime Center. Dort sollen Betriebsdaten mit Hilfe des Hi-Mate-Telematik-Überwachungssystems gesammelt werden. Da HD Hyundai über Echtzeit-Betriebsdaten von fast allen Maschinen in Europa verfüge, könne das Unternehmen seine Kunden proaktiv kontaktieren, wenn ein Service oder eine Reparatur anstehe.

Das Unternehmen werde auch in der Lage sein, laufende Maschinenreparaturen zu verfolgen, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu gewährleisten und den Kunden mit Serviceverträgen monatliche Berichte über den Zustand der Maschinen zu liefern.

Durch den Einsatz von Telematik soll HD Hyundai in der Lage sein, den Kunden umfassende Einblicke in den Zustand der Maschinen, den Kraftstoffverbrauch und die Nutzungsmuster zu geben.

Am Europa-Headquarter entsteht zudem ein Vorführbereich. Dort soll die Produktpalette des Unternehmens präsentiert werden. HD Hyundai will ihn ferner für Händler- und Kundenbesuche, Medienveranstaltungen, Schulungen und Produkteinführungen nutzen.

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