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Wirtschaftsministerin Klement wirbt in Japan für Investitionen

Martina Klement ist in Japan, um japanische Unternehmen für Brandenburg zu gewinnen. Ziel ist die Stärkung bestehender Beziehungen und neue Investitionen im Wirtschaftsstandort. Die Mutterhaus-Strategie spielt dabei eine zentrale Rolle.

Von ABZ

Potsdam (ABZ) | Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement ist bis zum 31. Oktober gemeinsam mit der Germany Trade and Invest (GTAI) und der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) in Japan. Ziel der Reise ist es laut Landesregierung, bestehende Wirtschaftsbeziehungen zu pflegen, Investitionen am Standort Brandenburg zu sichern und weitere japanische Unternehmen für das Land zu gewinnen. Die Reise findet im Rahmen des Programms zur Internationalisierung der Regionen im Strukturwandel (ISW) statt.

Auf dem Programm stehen Veranstaltungen zur Ansprache potenzieller Investoren, Besuche bei japanischen Unternehmen mit Standorten in Brandenburg sowie politische Gespräche. Geplant sind unter anderem Besuche bei den Mutterhäusern japanischer Unternehmen, die bereits in Brandenburg tätig sind. Zudem ist ein Besuch in Saitama vorgesehen, der japanischen Partnerregion Brandenburgs.

Zu den japanischen Unternehmen mit Standorten in Brandenburg zählen Takeda Pharmaceuticals in Oranienburg, Yamaichi Electronics in Frankfurt (Oder) und die Fuji Brandenburg GmbH in Golßen. Nach Angaben der Wirtschaftsförderung Brandenburg bestehen derzeit zehn Investitionen japanischer Unternehmen im Land. Dazu gehören unter anderem Takeda, Yamaichi und Fuji Oil in der Lausitz.

»Brandenburg und Japan verbindet eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit – und vor allem: starke wirtschaftliche Verbindungen Diese wirtschaftlichen Beziehungen wollen wir stärken, die Kontakte zu den bereits in Brandenburg engagierten japanischen Unternehmen pflegen und gemeinsam mit GTAI und WFBB weitere Investoren für den Wirtschaftsstandort Brandenburg gewinnen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der geopolitischen Herausforderungen ist es derzeit besonders wichtig, auch international für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zu werden«, sagte Ministerin Martina Klement vor ihrer Abreise.

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg, Dr. Steffen Kammradt, verwies auf die Bedeutung der sogenannten Mutterhaus-Strategie für die internationale Standortwerbung. »Die so genannte ‚Mutterhaus-Strategie‘ ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit im internationalen Standortwettbewerb – mit Erfolg. Es kommt sehr gut an, wenn Landespolitik und Wirtschaftsförderung weltweit Konzernzentralen besuchen, die in Brandenburg Tochtergesellschaften haben. Davon versprechen wir uns bessere Chancen bei künftigen Konzernentscheidungen für neue Projekte und Investitionen. Wir freuen uns auf die Mutterhaus-Gespräche in Japan.«

Japan zählt nach Angaben Kammradts zu den zehn wichtigsten internationalen Investoren in Brandenburg. »Japan zählt zu den Top 10 der internationalen Investoren in Brandenburg“, erklärte Kammradt weiter. „Derzeit zählen wir 10 Investitionen aus Japan. Dazu gehören Takeda in Oranienburg, Yamaichi in Frankfurt (Oder) oder Fuji Oil in der Lausitz. Investoren aus Japan haben einen wichtigen Anteil an der positiven industriellen Entwicklung Brandenburgs.«

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