Linz/Österreich (ABZ) | Plasser & Theurer hat nach zweijähriger Bauzeit ein neues Montage- und Inbetriebnahme-Werk in Linz eröffnet. Das Familienunternehmen investierte nach eigenen Angaben mehr als 60 Millionen Euro in den Standort. Auf rund 12.000 m2 werden künftig Endmontage und Inbetriebnahme von Gleisbaumaschinen zusammengeführt. Bis Ende 2026 sollen dort rund 180 Beschäftigte arbeiten, darunter 80 neu eingestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das Werk verfügt über 15 Montageplätze mit jeweils 30 m Länge und 8,5 m Breite. Für die Inbetriebnahme stehen vier Gleise mit insgesamt knapp 330 m Länge zur Verfügung. Kabel, Schläuche, Motoren, Tanks und Kabinen werden während der Endmontage eingebaut. Anschließend werden die Maschinen elektrisch, mechanisch und hydraulisch in Betrieb genommen. Die Zusammenführung der Produktionsschritte soll Transportwege verkürzen und Abläufe erleichtern.
Die Infrastruktur ist auch für E3-Hochtechnologie-Maschinen mit hybridem Antrieb ausgelegt, die zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen sollen. Geplant sind zudem eine Photovoltaikanlage und eine Dachbegrünung.
Für den Ausbau sucht das Unternehmen insbesondere Elektriker, Elektrotechniker, Maschinenbauer, Schweißer und Stahlbauschlosser. CEO Johannes Max-Theurer betont die Bedeutung der Investition für den Standort: „Wir haben hier nicht nur in eine neue Halle investiert, sondern in die Zukunft unseres Unternehmens und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit diesem Werk schaffen wir 80 zusätzliche Arbeitsplätze und die Voraussetzungen, um unsere Kunden weltweit noch besser zu bedienen. Wir glauben an unsere Produkte, an unsere Belegschaft und an den Standort Österreich – und aus dieser Überzeugung haben wir diese große Investition getätigt“, sagt CEO Johannes Max-Theurer.
Bei der Eröffnung waren unter anderem Staatssekretär Sepp Schellhorn, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrat Günther Steinkellner und Bürgermeister Dietmar Prammer anwesend. Sie verwiesen auf die Bedeutung der Investition für den Industriestandort und die Beschäftigung in der Region.
