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Mainka Bau gilt als starkes Vorbild für umfassende Sicherheit und Gesundheitsschutz

Mainka Bau aus Lingen erhielt den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2025 für innovative digitale Lösungen, die Sicherheit und Umweltschutz auf Baustellen verbessern.

Von ABZ
Arbeitsschutzpreis erhalten
Ausgezeichnet mit dem Arbeitsschutzpreis in der Kategorie "Strategisch": Mitarbeitende der Mainka Bau GmbH & Co. KG mit Laudatorin Lilian Tschan (Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), vorne links). | Foto: DASP/J. Konrad Schmidt

Berlin (ABZ). – Die Gewinner des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2025 wurden kürzlich ausgezeichnet. Die unabhängige Jury zeichnete in diesem Jahr in vier Kategorien Betriebe aus, die sich in herausragender Weise um Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz verdient gemacht haben, darunter auch die Mainka Bau GmbH & Co.

KG..

Seit Jahren verfolgt Mainka Bau aus Lingen nach eigenen Angaben kontinuierlich Strategien zur Arbeitssicherheit. Die Firma ist auf Großbaustellen in ganz Deutschland tätig. Das machte die Kommunikation im Unternehmen in der Vergangenheit oft zäh und störungsanfällig, auch und gerade im Arbeitsschutz, für den laut Gesetz der Arbeitgeber verantwortlich ist.

Mit der Entwicklung "Digitaler Hilfsmittel zur nachhaltigen Verbesserung von Arbeits- und Umweltschutz im Unternehmen" schaffte das Unternehmen Verbesserungen in sechs Bereichen – mithilfe von QR-Codes und der selbst entwickelten MainkaApp.

Dadurch werden nun Informationen zum Arbeitsschutz leichter erhoben und dokumentiert, Ressourcen effizienter genutzt, Prozesse optimiert und Umweltauswirkungen reduziert. Projekte und einzelne Tätigkeiten lassen sich besser planen und koordinieren, Personal kann optimal eingesetzt werden und viele Vorgänge, die bislang in Papierform abgewickelt wurden, laufen durch die Digitalisierung leichter und transparenter, so die Begründung der Jury mit Blick auf die Preisvergabe.

Weitere Preise wurden an die energis-Netzgesellschaft mbH in der Kategorie "Betrieblich", die Mobile Haus-Krankenpflege Kröber GmbH in der Kategorie "Kulturell" und das St.-Marien-Hospital Marsberg in Kooperation mit der Fachhochschule Münster in der Kategorie "Persönlich" verliehen. Der Deutsche Arbeitsschutzpreis ist die wichtigste nationale Auszeichnung im Arbeitsschutz. Vergeben wird er seit dem Jahr 2009 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die für den Arbeitsschutz zuständigen Ministerien der Länder (vertreten durch den Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik) und den Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Der Preis ist Bestandteil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie, in der die drei Träger gemeinsame Arbeitsschutzziele erarbeiten und umsetzen. Die Laudatio auf die ausgezeichneten Unternehmen hielten Lilian Tschan (Staatssekretärin im BMAS), Sabine Majehrke (Vorsitzende des LASI), Volker Enkerts (Vorstandsvorsitzender der DGUV) und Univ.-Prof. Anke Kahl (Lehrstuhlinhaberin "Arbeitssicherheit" an der Bergischen Universität Wuppertal).

Insgesamt prüfte die Jury aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Wissenschaft 180 Einreichungen, von denen zwölf für den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2025 nominiert wurden.

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