Die Offshore-Arbeiten direkt an der rund 50 Kilometer langen Anbindungsleitung für das Rügener Flüssigerdgas (LNG)-Terminal befinden sich kurz vor dem Abschluss.
Auf einer Plattform (M) am Pipeline-Verlegeschiff „Castoro 10“ vor dem Ostseebad Binz (Binzer Bucht) in der Prorer Wiek auf der Ostsee arbeiten Fachleute an der Verbindung zweier Leitungsstücke der Anbindungsleitung des Energie-Terminal „Deutsche Ostsee“ in Mukran. Das LNG-Terminal soll nach den Vorstellungen der Investoren und der Bundesregierung noch in diesem Winter betriebsbereit sein. Zunächst soll dafür ein Spezialschiff im Hafen von Mukran stationiert werden, das das mit Tankern angelieferte Flüssigerdgas wieder in Gas umwandelt und über die 50 Kilometer lange Unterwasserleitung von Mukran auf der Insel Rügen dann bei Lubmin in das deutsche Gasnetz einspeist. | Foto: picture alliance/dpa | Stefan Sauer
Mukran (dpa). – Die Offshore-Arbeiten direkt an der rund 50 Kilometer langen Anbindungsleitung für das Rügener Flüssigerdgas (LNG)-Terminal befinden sich kurz vor dem Abschluss.
Vor Rügen ist nach Angaben des Gasnetzbetreibers nun damit begonnen worden, die beiden bestehenden Teilstücke zusammenzufügen. Nach Abschluss der Schweißarbeiten und der Isolierung mithilfe des Verlegeschiffs "Castoro 10" vor Mukran sollte die zusammengefügte Leitung wieder auf den Meeresgrund abgesenkt werden. Betriebsbereit ist die Pipeline damit noch nicht. Zuvor stehen noch weitere Restarbeiten und Vorbereitungen an.
Die Pipeline verläuft vom Gasleitungsknotenpunkt auf dem Festland in Lubmin durch den Greifswalder Bodden, vor Rügens Küste entlang bis nach Mukran. Die eigentliche Verlegung der Leitung auf See war im vergangenen September gestartet. Im Lubminer Industriehafen betreibt die Firma Deutsche Regas bereits seit einem Jahr ein schwimmendes Terminal. Dieses soll nach Mukran verlegt werden.
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