Hannover (ABZ) I Gute Nachrichten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niedersachsen: Der positive Trend bei den Einkommen setzt sich auch zu Beginn des Jahres weiter fort. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) in Hannover bekannt gab, ist die Kaufkraft im ersten Quartal 2026 spürbar gestiegen. Unter dem Strich bleibt den Beschäftigten trotz der allgemeinen Teuerung wieder mehr Geld in der Tasche.
Verantwortlich für diese Entwicklung ist ein kräftiges Wachstum der Bruttomonatsverdienste inklusive Sonderzahlungen. Diese sogenannten Nominallöhne kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent und halten damit das solide Niveau des Vorjahres, als ein fast identisches Plus von 3,7 Prozent verzeichnet wurde.
Entscheidend für die reale Kaufkraft ist jedoch, was nach Abzug der Inflation von diesem Zuwachs übrig bleibt. Da die Verbraucherpreise in Niedersachsen im selben Zeitraum um moderate 2,2 Prozent zulegten, dämpften sie das Lohnplus zwar ab, fraßen es aber nicht auf. Das Ergebnis ist ein realer Lohnanstieg von durchschnittlich 1,5 Prozent. Damit festigt sich eine eStabilität auf dem Arbeitsmarkt: Die letzte Phase schrumpfender Reallöhne liegt inzwischen fast drei Jahre zurück; sie wurde letztmals im zweiten Quartal 2023 mit einem leichten Minus von 0,5 Prozent registriert.