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Mehr Auszubildende trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

Im ostsächsischen Handwerk starten so viele Auszubildende wie seit zehn Jahren nicht mehr. Besonders gefragt ist der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers.

Von dpa

Dresden (dpa). - Im ostsächsischen Handwerk starten so viele Auszubildende wie seit zehn Jahren nicht mehr. Besonders gefragt ist der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers.

Die Zahl der Ausbildungsverträge im ostsächsischen Handwerk hat den höchsten Stand der vergangenen zehn Jahre erreicht. Im neuen Lehrjahr haben dort 500 Frauen und 1.782 Männer eine Ausbildung begonnen, wie die Handwerkskammer Dresden mitteilte. Die Gesamtzahl von 2.282 Verträgen bedeute im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um rund sechs Prozent. Nach Einschätzung der Kammer trotzt der Ausbildungsmarkt in Ostsachsen der aktuellen konjunkturellen Flaute.

In der Rangliste der beliebtesten Ausbildungsberufe im Kammerbezirk Dresden steht der Kraftfahrzeugmechatroniker mit 359 neu abgeschlossenen Lehrverträgen vorn. Dahinter folgen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (173), Elektroniker (167) und Tischler (102) und Friseur (104).

Das Handwerk in Deutschland bildet in 130 Berufen aus, im Kammerbezirk Dresden können mehr als 80 erlernt werden – von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zweiradmechatroniker. Zum Kammerbezirk Dresden gehören die Landkreise Meißen, Bautzen, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt Dresden.

dpa

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