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Energiepreiserhöhung ist Bedrohung

Steigende Energiepreise erhöhen den Druck auf die Bau- und Rohstoffindustrie seit Monaten. Die Belastung zwang erste energieintensive Betriebe bereits zur Schließung und verdeutlicht auf dramatische Weise diese höchst alarmierende Entwicklung, teilte der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (vero)

Von ABZ

Duisburg (ABZ). – Steigende Energiepreise erhöhen den Druck auf die Bau- und Rohstoffindustrie seit Monaten. Die Belastung zwang erste energieintensive Betriebe bereits zur Schließung und verdeutlicht auf dramatische Weise diese höchst alarmierende Entwicklung, teilte der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (vero) mit.

Mineralische Rohstoffe sind demnach das erste Glied der Wertschöpfungsketten. Neben der gesamten Bauindustrie seien auch viele industrielle Prozesse, zum Beispiel aus der Chemischen Industrie, der Stahlerzeugung oder der Umwelttechnologie, darauf angewiesen. Produktionsstopps und Insolvenzen seien aufgrund der hohen Preisbelastung bereits Realität.

"Diese Situation verschärft sich zuletzt gravierend. Damit stehen auch die gesamten nachgelagerten Wertschöpfungsketten der Industrie unter massivem Druck und drohen komplett einzubrechen", so der Verband. Folgen könnten irreparablen Schäden dieser Wertschöpfungsketten und damit der Verlust eines strategischen Wettbewerbsvorteils Deutschlands sowie der Versorgungssicherheit der Bevölkerung insgesamt sein. Immer mehr langfristige Energieversorgungsverträge laufen laut Verband aus und könnten nicht zu den bisherigen Konditionen verlängert werden, wodurch die Unternehmen der Branche Gas und Strom an den Märkten teilweise zu verzehnfachten Preisen einkaufen müssten. Die Entwicklungen der Strompreise sei laut Mitgliedern existenzbedrohend.

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