Zum Inhalt springen
Anzeige
Euro Auctions H 42

Ausbildungszahlen im Bau steigen um 49 Prozent

Im Bauhauptgewerbe wachsen Ausbildungszahlen deutlich: 37.694 junge Menschen absolvierten 2026 eine Ausbildung, ein Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bayern liegt vorne im Ländervergleich und der Zuwachs zeigt echte Perspektiven für die Branche.

Von ABZ

Berlin (ABZ) | Das Bauhauptgewerbe verzeichnet einen Zuwachs bei den Ausbildungszahlen. Ende September 2026 absolvierten 37.694 junge Menschen eine Ausbildung in der Branche. Das entspricht einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den Neueinsteigern zeigt sich eine positive Entwicklung: 12.209 junge Frauen und Männer begannen 2026 eine Ausbildung im Bauhauptgewerbe, knapp 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders häufig entschieden sie sich für die Berufe Tiefbaufacharbeiter, Zimmerer und Maurer. Im Ländervergleich liegt Bayern bei den Ausbildungszahlen vorn.

Damit setzt sich der positive Trend aus dem Vorjahr fort. »Junge Menschen sehen am Bau wieder echte Perspektiven. Der Weg führt von der Gesellenprüfung über den Meisterbrief bis an die Spitze eines eigenen Betriebs. Wer bei uns anfängt, sichert sich einen Beruf, der auch in unruhigen Zeiten Bestand hat«, sagt Heribert Jöris, Geschäftsführer Sozial- und Tarifpolitik des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). Er verweist zudem auf die Bedeutung der Ausbildung für die Zukunft der Branche: »Während andere Branchen Stellen abbauen, bilden unsere Betriebe aus und investieren in ihre Zukunft. Der Mittelstand weiß, ohne Nachwuchs wird Deutschland seine Bauaufgaben nicht lösen können. Umso wichtiger ist eine mittelstandsfreundliche Investitionspolitik.«

Als Gründe für den Zuwachs nennt der Verband die Ausbildungsvergütung und die Rahmenbedingungen der dualen Ausbildung. Seit April 2026 gelten die tariflichen Ausbildungsvergütungen bundesweit einheitlich in Ost und West. Das tarifliche Berufsbildungsverfahren besteht seit 50 Jahren und sichert nach Angaben des ZDB eine überbetriebliche Ausbildung. Zugleich entlastet es insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei den Ausbildungskosten.

Um den Nachwuchsbedarf langfristig zu sichern, fordert Jöris eine bessere Berufsorientierung an Schulen. »Der Zuwachs ist ein starkes Signal. Damit der Nachwuchs den demografischen Wandel etwas ausgleichen kann, brauchen wir eine bessere Berufsorientierung an allen Schulen, auch an Gymnasien. Zudem muss die Baupolitik langfristige Perspektiven bieten, damit die Betriebe auch weiterhin Ausbildungsplätze sichern können.«

ABZ

ABZ

Gebaut wird überall, und das zu jeder Zeit! Die Allgemeine Bauzeitung begleitet das gesamte Baugewerbe. Schnell, sachlich und neutral - so sind wir Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung geworden.

Alle Artikel

Weitere in Ausbildung und Beruf

Alle anzeigen

Weitere von ABZ

Alle anzeigen

Von unseren Partnern

Produktsteckbrief: bott vario3 Fahrzeugeinrichtung

Produktsteckbrief: bott vario3 Fahrzeugeinrichtung

Produktbeschreibung Die bott vario3 Fahrzeugeinrichtung richtet sich an Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Servicedienstleister. Um verschiedenen Kundenanforderungen gerecht werden zu können, ist das System frei konfigurierbar. Dadurch lassen sich Werkzeug, Maschinen und

Anzeige
/