Das Deutsche Baugewerbe hat sich mit einem Appell an den Bundesrat gewandt, die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung schnellst möglich zu beschließen. „(...) die Hausbesitzer brauchen jetzt ein klares Signal“, so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), Felix Pakleppa, vor der morgigen Sitzung der Länderkammer. Pakleppa weiter: „Dieses ist der dritte Anlauf, die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden für private Nutzer steuerlich zu fördern. Nun muss es endlich klappen. Denn die vergangenen zwei Versuche haben zu einem großen Attentismus der Eigentümer geführt. Auch deswegen liegt die Sanierungsquote immer noch unter einem Prozent. Gerade die sogenannten Silver Ager, die ältere Generation, würden gerne in ihre Häuser und Wohnungen investieren, sie brauchen jetzt Klarheit über die steuerlichen Fördermöglichkeiten. Eine solche Förderung bringt der energetischen Sanierung und damit dem Klimaschutz den benötigten Schub in diesem Segment." Rund 62 Prozent aller Wohngebäude wurden vor mindestens 40 Jahren gebaut, und damit deutlich vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Weniger als 1 Prozent aller Gebäude werden nach Angaben des ZDB jährlich saniert und modernisiert – folglich befänden sich die meisten dieser 19 Millionen alten Gebäude aus energetischer Sicht in einem schlechten Zustand. Um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen, müsse die steuerliche Förderung endlich kommen, einfach und vor allem langfristig angelegt sein.
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Deutschlands Maschinen- und Anlagenbau verlangt einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China. Der Branchenverband VDMA hat ein entsprechendes Positionspapier aus dem vergangenen Sommer verschärft. Neu ist die Forderung nach Ausgleichszöllen auf Ebene der Warengruppen, wenn entsprechende I
München (dpa/lby). | Ein starkes Auslandsgeschäft zieht die Branche 2025 nach oben und auch die ersten Monate des laufenden Jahres machen laut Branchenverband VDMA "vorsichtig optimistisch".
Nicht überall
Berlin (dpa) | Sparprogramme, Proteste und drohende Werksschließungen: Die Debatte um die Zukunft der Autoindustrie spitzt sich weiter zu. Der Verband der Automobilindustrie sieht weiteren Reformbedarf.
Inmitten der Debatte über Sparpläne
Berlin (ABZ). | Der Bundestag hat mit den Stimmen der Koalition das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. Verbände der Bauwirtschaft loben die Entwicklung überwiegend.
Salzgitter (ABZ). – Die Posniak Recycling GmbH erweitert ihren Standort in Salzgitter nach eigenen Angaben um die erste stationäre Entschichtungsanlage für asbestkontaminierte Stähle und Metalle in Deutschland.
Mithilfe von Hochdrucktechnik sollen
Bielefeld/Minneapolis (ABZ). – Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck und die US-amerikanische M.A. Mortenson Company haben ein Joint Venture gegründet. Ziel ist es nach Angaben der Unternehmen, ab 2027
Meppen (ABZ) | Ritchie Bros. veranstaltet am 17. und 18. September 2026 seine September-Auktion am Standort Meppen. Nach Angaben des Unternehmens werden dabei Gebrauchtmaschinen ohne Mindestpreis versteigert. Das Angebot umfasst
Wien|Österreich (ABZ) | Porr hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Auftragsbestand um 4,4 % auf 9.839 Millionen Euro gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens erhöhte sich das Periodenergebnis um 23,