Mainz (dpa). – Ärmel hochkrempeln und anpacken: Die rheinland-pfälzische Bauwirtschaft erhofft sich von der neuen Bundesregierung und ihrem Milliardenpaket einen Ruck.
Abgesehen vom Geld müssten Länder und Kommunen auch in die Lage versetzt werden, notwendige Vorbereitungen für Baumaßnahmen an der Infrastruktur zu treffen, sagte Klaus Rohletter, Präsident des Verbands Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz, jüngst zum Tag der Bauwirtschaft in Mainz.
Damit das Geld letztlich an den richtigen Stellen investiert werde, brauche es Menschen, die Planung übernehmen könnten. An den Kapazitäten werde die Erneuerung der Infrastruktur nicht scheitern, sagte Rohletter. "Die Bauwirtschaft, die die Pläne umsetzen soll, die steht jedenfalls bereit. Wir haben in der Krisenphase unsere Ressourcen beisammen gehalten."
Die Erneuerung der Infrastruktur sei unabhängig von der politischen Farbenlehre auch volkswirtschaftlich geboten, betonte Rohletter. "Es braucht einen Nachfrageimpuls durch den Staat, durch das Sondervermögen." Dieser löse dann hoffentlich aus, dass auch von anderer Seite wieder mehr investiert werde.