Berlin (ABZ). – Mit einem Urteil vom 14. Mai dieses Jahres fordert der Europäische Gerichtshof (EuGH) verpflichtende nationale Regelungen für Arbeitgeber, ein System zur Arbeitszeiterfassung zu schaffen. Das soll objektiv, verlässlich und allen Arbeitnehmern zugänglich sein. Aus Sicht des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) spielt das Gericht damit jedoch Arbeitnehmerschutzrechte gegen Vertrauensarbeitszeit aus und schafft weitere bürokratische Hürden. "Wir erwarten heute immer größere Flexibilität, Mobilität und Erreichbarkeit. Unsere Bauunternehmen arbeiten mit komplexen Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten, die heute schon an der Zumutbarkeitsgrenze liegen", kritisiert HDB-Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel das Urteil. "Ich warne davor, dass für Spanien ergangene Urteil zum Anlass für weiter verschärfte Arbeitgeberpflichten bei der Arbeitszeiterfassung zu nehmen. Im gewerblichen Bereich und bei unteren Entgelten im Angestelltenbereich sind schon die heutigen Regelungen mit großem Aufwand im Interesse der Mindestlohnkontrolle verbunden. Sollte sich das künftig bei flexibel tätigen, gut bezahlten verantwortungsvollen Angestellten fortsetzen, gingen davon auch atmosphärische Störungen zulasten von Arbeitnehmern aus. Wir dürfen Arbeitnehmerschutz und Vertrauensarbeitszeit nicht gegeneinander ausspielen, weil wir damit die Kultur guter Beschäftigungsverhältnisse in Mitleidenschaft ziehen", so Babiel weiter. Stattdessen bräuchten Bauunternehmen für unternehmerische und Arbeitnehmer für private Zwecke mehr Flexibilität. Da seien auch die Sozialpartner gefordert.
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Deutschlands Maschinen- und Anlagenbau verlangt einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China. Der Branchenverband VDMA hat ein entsprechendes Positionspapier aus dem vergangenen Sommer verschärft. Neu ist die Forderung nach Ausgleichszöllen auf Ebene der Warengruppen, wenn entsprechende I
München (dpa/lby). | Ein starkes Auslandsgeschäft zieht die Branche 2025 nach oben und auch die ersten Monate des laufenden Jahres machen laut Branchenverband VDMA "vorsichtig optimistisch".
Nicht überall
Berlin (dpa) | Sparprogramme, Proteste und drohende Werksschließungen: Die Debatte um die Zukunft der Autoindustrie spitzt sich weiter zu. Der Verband der Automobilindustrie sieht weiteren Reformbedarf.
Inmitten der Debatte über Sparpläne
Berlin (ABZ). | Der Bundestag hat mit den Stimmen der Koalition das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. Verbände der Bauwirtschaft loben die Entwicklung überwiegend.
Salzgitter (ABZ). – Die Posniak Recycling GmbH erweitert ihren Standort in Salzgitter nach eigenen Angaben um die erste stationäre Entschichtungsanlage für asbestkontaminierte Stähle und Metalle in Deutschland.
Mithilfe von Hochdrucktechnik sollen
Bielefeld/Minneapolis (ABZ). – Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck und die US-amerikanische M.A. Mortenson Company haben ein Joint Venture gegründet. Ziel ist es nach Angaben der Unternehmen, ab 2027
Meppen (ABZ) | Ritchie Bros. veranstaltet am 17. und 18. September 2026 seine September-Auktion am Standort Meppen. Nach Angaben des Unternehmens werden dabei Gebrauchtmaschinen ohne Mindestpreis versteigert. Das Angebot umfasst
Wien|Österreich (ABZ) | Porr hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Auftragsbestand um 4,4 % auf 9.839 Millionen Euro gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens erhöhte sich das Periodenergebnis um 23,