Potsdam (ABZ). – Die Nachfrage nach Bauleistungen in Ostdeutschland bleibt schwach. Die seit Jahresbeginn anhaltende Schwäche der Baukonjunktur habe sich lediglich auf niedrigem Niveau stabilisiert, erklärte Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands Ost jüngst.
Das Gesamtauftragsvolumen des ostdeutschen Bauhauptgewerbes belief sich demnach im Zeitraum Januar bis September 2024 auf insgesamt 14,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete das einen nominalen Rückgang um 0,7 Prozent. Den stärksten Einbruch erlebte der Wirtschaftsbau. Sein Auftragsvolumen sank nominal um 7,4 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro.
Auch der Wohnungsbau verbuchte bei Bestellungen im Wert von 2 Milliarden Euro ein im Vorjahresvergleich negatives Ergebnis (-6,7 Prozent). Anders der Öffentliche Bau. Hier bezifferte sich der Auftragseingang auf 6,1 Milliarden Euro und übertraf damit sein Vorjahresergebnis nominal um 10,1 Prozent. Dabei stiegen die Aufträge im Straßenbau nominal um 17,3 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro an.