Berlin (ABZ). – Der Verband für Bauen im Bestand (BiB) will sich nach eigenen Angaben seine Strukturen anpassen. Mit der Einführung neuer Fachbeiräte stärke der BiB gezielt seine Kompetenz in zentralen Themenfeldern und schaffe eine Plattform für gezielten Wissensaustausch und praxisnahe Impulse, wie die Organisation mitteilt.
Die bisherigen BiB-Vorständinnen Nicola Halder-Hass und Annabelle von Reutern sollen ab dem kommenden Jahr als Fachbeirätinnen die Verantwortung für die Themen Denkmalpflege und zirkuläres Bauen übernehmen. Zudem würden ab Januar 2025 die Bereiche durch erstmals benannte Fachbeiräte vertreten sein: Transformation/Entwicklung (Michael Stüber, Accom), Finanzierung/Förderung (Manuel Ehlers, Tridos), Recht/Steuern (Franziska Bouchard, Breyer Rechtsanwälte), Nachhaltigkeit (Benjamin Slosharek, KVL Group), Digitalisierung (Florian Mall, DCD Services), Schadstoffe (Dr. Dietrich Mehrhoff, LandPlus), Placemaking (Karen Klessinger, Dan Pearlman Group), Stakeholder-Management (Dorothee Wetzler-Stöbe, Stöbe Kommunikation) sowie Governance/Politik (Martina Rozok, Rozok Communications). Timm Sassen (Greyfield Group) übernimmt als Gründungsinitiator des BiB den Vorsitz des Fachbeirats, informiert der Verband.
"Unser starkes Wachstum zeigt, wie relevant das Thema Bauen im Bestand für die gesamte Branche geworden ist. Mit den Fachbeiräten schaffen wir eine solide Grundlage, um gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern innovative Lösungen zu entwickeln, die die Herausforderungen der Bauwende aktiv angehen ", so Sarah Dungs, Vorstandsvorsitzende des BiB. Diana Anastasija Radke, zweite Vorsitzende, ergänzt: "Seit seiner Gründung verfolgt der Verband das Ziel, Bestandsentwicklung als zentralen Hebel für die erfolgreiche Umsetzung der Bauwende zu etablieren. Die Fachbeiräte bieten nicht nur einen Raum für Austausch und Vernetzung, sondern treiben gezielt die Entwicklung neuer Standards und Lösungen voran. Wir rufen deswegen explizit alle Mitglieder auf, sich aktiv einzubringen und Fachbeirat zu werden."