Hanau (dpa). – Grünes Licht für die Umwandlung von Hanaus größter ehemaliger US-Militärkaserne in ein modernes Wohngebiet: Die Stadtverordnetenversammlung hat kürzlich dem Bebauungsplan für die ehemalige Pioneer-Kaserne im Hanauer Stadtteil Wolfgang zugestimmt, wie die Stadt vor Kurzem mitteilte. Somit steht dem größten Bauprojekt der Hanauer Nachkriegsgeschichte nichts mehr im Wege. Die Kommunalpolitiker votierten einstimmig dafür, bei einer Enthaltung. Zuvor hatte bereits der Magistrat seine Zustimmung für das Projekt gegeben. Das 50 Hektar große Areal, das seit dem Abzug der US-amerikanischen Armee 2008 verlassen war, soll den Plänen zufolge in den kommenden Jahren zu einem Quartier mit rund 1600 Wohneinheiten für rund 5000 Menschen werden. Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben werden vom Projektentwickler LEG Hessen-Hanau GmbH auf 500 Millionen Euro geschätzt. In dem Quartier sollen laut Stadt Wohnungen für jeden Geldbeutel und jedes Alter entstehen.
dpa
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