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Hilti sichert Kletterrouten am Verzasca

Am Verzasca-Staudamm in der Schweiz fand das Kletterevent Red Bull Dual Ascent statt. Hilti sorgte mit innovativen Befestigungslösungen für Sicherheit.

Von ABZ
Beeindruckende Bohrleistung in der Schweiz
24 der weltbesten Kletterinnen und Kletterer haben sich zum Event getroffen. | Foto: Hilti

Gordola /Schweiz (ABZ). – Das Tessin in der Südschweiz: üppige Wälder, kristallklarer Himmel und die massive, 220 m hohe Betonwand des Verzasca-Staudamms, die sich deutlich über das Tal erhebt.

Dort fand vor geraumer Zeit der Red Bull Dual Ascent statt, ein Kletterevent der Superlative, bei dem 24 der weltbesten Kletterinnen und Kletterer in Zweierteams im Wettstreit antraten, um an der vertikalen Kletterroute die eigenen Grenzen auszuloten.

Eine außergewöhnliche Herausforderung für die Sportler, aber auch für Hilti: Als Partner des Events hat das Unternehmen laut eigenen Angaben leistungsstarke Geräte und Verankerungen für eine sichere Kletterroute zur Verfügung gestellt, denn die Athleten benötigen für ihre absolute Konzentration das maximale Vertrauen in die Sicherheit.

Für das Setzen der Griffe mussten mehr als 12.000 Bohrungen in der 180 m hohen vertikalen Kletterroute erstellt werden. Der Beton des Staudamms soll nach 60 Jahren 2,4-mal so hart sein wie zu Beginn. Zudem befinden sich im Beton Anteile von Gneis, dessen Härte die von Beton übertrifft. Mithilfe des innovativen 22-Volt-Akku-Systems Nuron in Kombination mit cleveren Befestigungslösungen von Hilti konnte die Montage der Befestigungspunkte von den Routenbauern eigenen Angaben nach unter Witterungseinflüssen und Zeitdruck erstellt werden.

Die Bedingungen gaben klar vor, dass zum Bohren der Löcher leistungsstarke Geräte und Bohrer für die Vorbereitung der Kletterroute unter den örtlichen Extrembedingungen benötigt werden, heißt es seitens der Beteiligten. Mit dem kabellosen 22-Volt-Akku-System Nuron von Hilti konnte das Montageteam eigener Aussage nach mittels innovativer Sicherheitsfunktionen und weniger Akkuwechsel flexibel arbeiten.

Beim Bohren in den harten Beton lieferte der Bohrhammer TE 6-22 mit den TE-CX-Bohrern eine schnelle Ausführungsgeschwindigkeit und hohe Leistung, ohne dabei Kompromisse beim kompakten, komfortablen Gewicht einzugehen, so die Routenbauer. Die aktive Vibrationsreduktion (AVR) und der Schutz vor unkontrolliertem Verklemmen des Bohrers (ATC) sollen für eine sicherere Anwendung und weniger Ermüdung der Installationscrew beim Bohren einer großen Anzahl von Löchern gesorgt haben. Aufgrund der langen Akku-Reichweite von Hilti mussten die Akkus während der Anwendung seltener ausgetauscht werden.

Alles, was Zeit und Gewicht spart, ist bei der Montage in ungünstiger Arbeitsposition, an einer 220 m langen Wand hängend und der Hitze ausgesetzt, extrem hilfreich. Zum Einsatz kam der Schraubanker HUS4-H in Verbindung mit der vordosierten Verbundankerpatrone HUS4-MAX. Diese Verbindung ist die erste ETA-zertifizierte Verbundankerschraube nach EAD 332795 zur permanenten Befestigung für Durchmesser von 10, 12, 14 und 16 mm.

Die vorportionierten Verbundankerpatronen bestehen aus zwei Komponenten, die sich in zwei separaten Kammern des Folientütchens befinden und in das Bohrloch eingeschoben werden. Durch das Setzen des Schraubankers platzen die Kammern auf und die Komponenten werden miteinander vermengt, wodurch eine sofortige

Reaktionshärtung eingeleitet werden soll und die volle Bemessungslast sofort abrufbar sein. Bei jeder Befestigung werden mit der Hilti-Verbundankerschraube Zeit und Kosten eingespart sowie Anwendungsfehlern vorgebeugt, heißt es seitens des Herstellers.

Bei der Befestigung an der Staumauer war neben dem zeitlichen Aspekt vor allem relevant, dass keine weiteren Auspressgeräte benötigt wurden. Zudem sind die Arbeitsschritte deutlich vereinfacht. Die zweistufige Installation soll ohne Reinigung des Bohrlochs möglich sein. Lediglich ein dreimaliges Lüften in Form von Ein- und Ausführen des Bohrers führt zu einer ausreichenden Bohrlochsauberkeit – laut eigener Aussage ideal für die Routenbauer. Ein wichtiger Aspekt war zudem der Rückbau.

Die einfache Demontage führte dazu, dass der Staudamm nach dem Event rückstandsfrei hinterlassen wurde.

"Hilti ist seit über 40 Jahren mein zuverlässiger Partner, und ich habe schon mehr als 2000 Kletterrouten entwickelt", erklärt Helmut Putz, Outdoor-Event-Veranstalter. "Dafür habe ich immer auf Hilti zurückgegriffen, da ich weiß, dass ich dem Werkzeug und den Ankern vertrauen kann."

Neben der Montage der Kletterroute konnte Hilti mit dem Event Gold beim Kommunikationspreis "BoB Award" in der Kategorie "crossmediale und integrierte Kampagne" als einziges Unternehmen ohne Marketingagentur gewinnen. Mit Bewegt-Bildern, spektakulären Drohnenaufnahmen, Live-Übertragungen sowie Interviews begleitete die integrierte Markenkommunikation die Vorbereitung und das Live-Event.

ABZ

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