München (ABZ). – Die Investitionen in die Bildungsinfrastruktur in Deutschland sind in den letzten Jahren gestiegen. Laut dem KfW-Kommunalpanel 2024 beliefen sich die Investitionen für Schulgebäude auf rund 12,9 Milliarden Euro.
Dennoch beziffert die KfW den Investitionsrückstand für kommunale Bildungseinrichtungen auf 54,8 Milliarden Euro. Der Baukonzern Porr trägt nach eigenen Angaben dazu bei, die Bildungsinfrastruktur in Deutschland zu modernisieren und auszubauen. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und innovative Bauweisen.
Ein Beispiel für die Kompetenz des Unternehmens im Bildungsbau ist laut Porr die Grund- und Mittelschule Torquato-Tasso-Straße in München. Der Neubau sei für insgesamt 17 Klassen ausgelegt und biete Platz für bis zu 510 Schüler, je nach Klassengröße.
Das Projekt soll sich durch eine energieeffiziente Bauweise, großzügige Lernbereiche und multifunktionale Räume auszeichnen.
Bei der Gestaltung wurde laut Porr auf eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen geachtet, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Die Architekten hätten das Schulgebäude als Teil eines Bildungscampus mit einer Mensa, Schwimmhalle und Turnhallen konzipiert.
Diese Einrichtungen würden von der Grund- und der Mittelschule gemeinsam genutzt werden.
Das Bauvorhaben wurde in drei Baukörper gegliedert: die Grundschule im Westen, der Mittelbau mit Sportstätten und die Mittelschule im Osten. Die Bauten gruppieren sich um den zentralen Pausenbereich.
Ein weiteres Projekt von Porr ist nach eigenen Angaben das Gymnasium Kirchheim bei München. Das Gymnasium sei umfassend modernisiert und erweitert worden, um der steigenden Schülerzahl von inzwischen rund 1400 Schülern gerecht zu werden. Dabei wurde besonderer Wert auf eine moderne Ausstattung gelegt, informiert Porr.
Der neue Lernort umfasst ein fünfgeschossiges Schulgebäude, Pausenhof, Vierfach-Turnhalle und Sportplätze. Umlaufende Laubengänge und die gelockerte Anordnung der Räume sollen Offenheit schaffen.
Die Außenbalkone dienen als Fluchtwege zu den vier Fluchttreppenhäusern und sind auch als Unterrichtsorte in luftiger Höhe nutzbar, erklärt das Unternehmen. Zentrale Begegnungsorte seien das über alle Stockwerke reichende Foyer mit vier Galerieebenen, das über Oberlichter mit Tageslicht versorgt werde, sowie die 600 Personen fassende Aula.
Das deutsche Wort "Kindergarten" wird auf der ganzen Welt verstanden. Im Planungsentwurf der Kindertagesstätte SterniPark in der Hamburger HafenCity setzten die Architekten es wörtlich um. Nach eigener Aussage bilden zwei "Baumstämme" mit festen Funktionsbereichen den organischen Kern des achtgeschossigen Gebäudes im Teilquartier Baakenhafen, das für bis zu 250 Kinder ausgelegt ist.
Um sie herum ist der eigentliche Kindergarten mit Gruppenräumen und weitläufigen, flexibel nutzbaren Bewegungsflächen. Begrünte Spielflächen ziehen sich durch das ganze Gebäude bis nach oben auf die Dachterrasse mit Spielplatz und Kinderrestaurant. Sämtliche Fassaden der Obergeschosse erhielten eine wandgebundene Begrünung.
Die Projekte sollen die Kompetenz und das Engagement von Porr unterstreichen, zukunftsweisende und nachhaltige Bildungsstätten schaffen zu können.