Berlin (ABZ). – Mitte Dezember vergangenen Jahres ist die zeitlich befristete Effizienzhaus 55-Plus-Förderung gestartet. Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite und kommunaler Zuschüsse. Seit dem Start konnten rund 17.000 neue Wohneinheiten gefördert werden.
Um das Programm noch attraktiver zu gestalten, wurden die Zinssätze zum 2. März weiter gesenkt, teilt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) mit. Eine Förderung sei nun für einen Zinssatz von 1 Prozent (bei zehn Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung) möglich.
Parallel dazu wurden auch die Zinsen im Förderprogramm Klimafreundlicher Neubau (KFN) für den Neubau eines Effizienzhauses 40 gesenkt, auf nun 0,6 Prozent bei zehn Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung. Von verbesserten Förderkonditionen profitieren laut Ministerium auch kommunale Gebietskörperschaften, die ab sofort bei der KfW höhere Zuschüsse für klimafreundliche Neubauvorhaben beantragen können.
"Der Wohnungsbau ist mit großem Schwung ins Jahr 2026 gestartet. Fast elf Prozent mehr Baugenehmigungen in 2025, der überwiegende Teil davon in der zweiten Jahreshälfte, zeigen, dass die Trendwende im Wohnungsbau begonnen hat. Diesen Trend wollen wir weiter verstärken. Mit einer deutlichen Senkung der Zinsen im EH55-Förderprogramm sorgen wir dafür, dass noch mehr Mittel direkt in den Wohnungsbau fließen und der Bauüberhang weiter abgebaut werden kann", sagte Bundesbauministerin Verena Hubertz.
Die niedrigen Endzinsen machten es für die Branche noch attraktiver, genau jetzt in den Wohnungsbau zu investieren. "Und wer im EH40-Standard bauen will, kann auch hier von niedrigeren Zinsen profitieren. Das ist ein weiterer Impuls für die Branche und ein Zeichen, dass die Bundesregierung konsequent die richtigen Weichen stellt."