Waldachtal (ABZ). – Eine weiterentwickelte Version seines Hohlbohrers hat fischer mit dem FHD II jüngst vorgestellt. Das System ermöglicht nach Herstellerangaben das staubfreie Bohren und gleichzeitige Reinigen von Bohrlöchern in einem Arbeitsschritt.
Der neue Hohlbohrer saugt das Bohrmehl laut fischer direkt am Entstehungsort ab. Dies soll die Gesundheit der Anwender schützen und dafür sorgen, dass Anker ihre zugesicherten Tragfähigkeiten erreichen. Fehler durch manuelles Reinigen entfallen nach Angaben des Herstellers.
Die zweite Generation des fischer-Hohlbohrers verfügt über einen neuen massiven Hartmetallkopf, der die Standzeiten erhöhen soll – insbesondere bei Armierungstreffern. Der FHD II lässt sich werkzeuglos zerlegen, was Reinigung, Wartung und Teiletausch vereinfachen soll.
Der FHD II ermöglicht laut Hersteller den zulassungskonformen Einsatz für mechanische Anker in Stahlbeton, Beton, Vollziegel und Kalksandstein sowie in Naturstein. Mit seinem Absaugbohrsystem an der Bohrspitze und seiner zylindrischen Ummantelung saugt der Hohlbohrer den Staub direkt am Entstehungsort ab.
Nach Herstellerangaben erhöht der Einsatz des FHD II die Sicherheit und Effizienz bei der zulassungskonformen Montage mechanischer Anker mit entsprechender Europäisch Technischer Bewertung (ETA). Der Hohlbohrer ermögliche eine erhebliche Zeiteinsparung im Vergleich zur Montage von Ankern mit herkömmlichen Bohrern.
Die neue Generation bietet Anschlussmöglichkeiten für übliche SDS Plus und SDS Max Bohrhämmer. Zwei neue wechselbare Konnektoren sind mit allen Bohrergrößen kompatibel: Der FHD II C wird für die SDS Plus Ausführung und Bohrerdurchmesser von 12 bis 20 mm eingesetzt, der FHD II Max C für die SDS Max Versionen im Durchmesserbereich 20 bis 32 mm.
Die Konnektoren FHD II C und FHD II Max C sind mehrfach verwendbar und über die Lebenszeit von bis zu sieben Bohrern hinweg einsetzbar. Bei einer Verstopfung lässt sich der FHD II auseinanderbauen und reinigen, wodurch Ausfallzeiten minimiert werden sollen.
Der massive Hartmetallkopf mit vier Schneiden soll eine hohe Standzeit und gute Leistung besonders in Stahlbeton garantieren. Verschleißmarken am Bohrerkopf kennzeichnen die PGM-Verschleißgrenze und Bohrertoleranz für die Verankerung.
Die Zentrierspitze garantiert nach Herstellerangaben die präzise Positionierung und verhindert ein Verlaufen auf glatten Oberflächen. Der Hohlbohrer verfügt über das PGM-Qualitätssiegel für zulassungskonforme Bohrlöcher nach den Vorgaben der Prüfgemeinschaft Mauerbohrer e. V. (PGM). Er ist in den Durchmessern 12 bis 32 mm und in den Arbeitslängen 200 bis 400 mm erhältlich.
Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) fördert die Anschaffung des FHD II mit bis zu 50 % der Investitionskosten, maximal mit einem Zuschuss in Höhe von 200 Euro pro Gerät.