Emlichheim (ABZ). – Die Edith-Stein-Realschule Emlichheim und die Jacob Leitungsbau GmbH haben kürzlich eine Bildungspartnerschaft unterzeichnet.
Ziel ist es, die berufliche Orientierung auszubauen und die lokale Zusammenarbeit in der Grafschaft Bentheim zu stärken. An der Edith-Stein-Realschule werden rund 360 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Schulleiter Holger Breukelman legt nach eigenen Angaben besonderen Wert auf berufsorientierende Maßnahmen: An mindestens 30 Schultagen werden vorrangig in den Jahrgängen 7 bis 10 sogenannte Praxistage durchgeführt.
„Die Partnerschaft mit Jacob Leitungsbau ergänzt unser Angebot ausgezeichnet. Wir freuen uns auf die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, damit die Ausbildungsfähigkeit und Berufswahlkompetenz unserer jungen Leute weiter verbessert wird“, erklärt Breukelman.
Als Koordinatorin für Berufsorientierung ist es Katrin Paulus wichtig, dass das theoretische Wissen aus dem Klassenzimmer in der Praxis erlebbar wird. Die Bildungspartnerschaft soll diese Verknüpfung fördern.
Jacob Leitungsbau ist seit 60 Jahren im Bau von Versorgungsleitungen tätig. Mit rund 75 Mitarbeitern führt das Unternehmen nach eigenen Angaben komplette Verlege- und Montagearbeiten in der Region eigenständig durch. Diese regionale Ausrichtung bedeutet laut Unternehmensangaben, dass auch künftige Auszubildende auf Baustellen im Tagespendelbereich arbeiten können.
„Wir legen Wert auf innovative Technik und ständige Weiterentwicklung. Für gute Qualität brauchen wir gute Leute, und zwar von Anfang an“, erklärt Geschäftsführer Thorsten Schlampp. „Deshalb freuen wir uns auf die jetzt geschlossene Bildungspartnerschaft und die Zusammenarbeit mit unserem Schulpartner. Über eine gute berufliche Orientierung können wir Chancen aufzeigen und junge Menschen in der Grafschaft halten.“
Jörn P. Makko, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen, unterstreicht die Bedeutung solcher Kooperationen: „Unsere Unternehmen engagieren sich stark für qualifizierte Ausbildung und sichern so den Fachkräftenachwuchs. Das ist eine wichtige Investition in die Zukunft.“