Rastatt (dpa). – Fast sieben Jahre nach einer Havarie in einem Tunnel unterhalb der Rheintalbahn bei Rastatt wird die damals verschüttete und schließlich einbetonierte Tunnelbohrmaschine nun wieder sichtbar.
In diesen Tagen werde zunächst das Schneidrad der Maschine zu sehen sein, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn erklärte. Der Tunnelbohrer soll dann in den kommenden Monaten Zug um Zug ganz freigelegt und parallel dazu zerlegt und abgebaut werden.
Wie viel die seit vielen Monaten vorbereitete Bergung kostet, ist noch unklar. Zu der Havarie war es am 17. August 2017 gekommen, als sich die Tunnelvortriebsmaschine gerade unter einer Gleistrasse der bestehenden Rheintalbahn durchs Erdreich fraß.
Die Gleise darüber sackten ab und der Verkehr auf einer Hauptverbindung zwischen den Nordseehäfen und Italien stand rund sieben Wochen still.