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Porr verpflichtet sich der Klima-Initiative SBTi

Porr verpflichtet sich zur Science Based Targets Initiative (SBTi), um bis 2030 umfassende Emissionsreduktionen zu realisieren und unterstützt die Klimaziele des Pariser Abkommens.

Von ABZ
Commitment bestätigt
Für Porr CEO Karl-Heinz Strauss ist die Ausrichtung an den Klimazielen der SBTi ein klares Signal Richtung Nachhaltigkeit. | Foto: Porr

Wien/Österreich (ABZ). – Die Porr AG ist unlängst ein Commitment gegenüber der Science Based Targets Initiative (SBTi) eingegangen. Der Konzern verpflichtet sich nach eigenen Angaben, innerhalb von 48 Monaten wissenschaftlich fundierte Klimaziele zur kurzfristigen Emissionsreduzierung bis 2030 einzureichen.

Die Ziele sähen eine Reduktion um 43 Prozent für Scope 1 und Scope 2 sowie 25 Prozent für Scope 3 vor. Die Grundlage dafür bilden definierte und messbare Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Commitment wurde von der SBTi nun offiziell bestätigt, wie das Unternehmen mitteilt.

Mit diesem Schritt bekräftigt Porr ihr Engagement für die Umsetzung wissenschaftsbasierter Klimaziele, die im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen stehen, so das Unternehmen. Damit will sie einen Beitrag leisten, die Erwärmung auf maximal 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Nach eigener Einschätzung spielt dabei die Bauwirtschaft als emissionsintensive Branche eine entscheidende Rolle.

Porr CEO Karl-Heinz Strauss sagte über das Commitment seines Unternehmens: "Die weltweite Dekarbonisierung wird nur im gemeinsamen Schulterschluss gelingen; indem wir transparent und nachvollziehbar wirksame Schritte setzen. Diese Transparenz ist bereits in der Green and Lean-Strategie von Porr fest verankert. Mit der Verpflichtung zur SBTi setzt die Porr ein klares Signal für eine nachhaltige Zukunft und lädt Partner, Kunden und Lieferanten ein, diesen Weg gemeinsam zu gehen."

Die SBTi ist eine Initiative, die Unternehmen und Finanzinstitute bei der Entwicklung und Umsetzung fundierter Klimaziele unterstützt. Gegründet wurde sie in Zusammenarbeit zwischen dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem Global Compact der Vereinten Nationen, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF), informiert Porr. In Europa hätten sich bisher rund 10.000 Unternehmen verpflichtet.

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