Wien/Österreich (ABZ). – Der Markt für Dämmstoffe bekam in Deutschland auch 2024 noch keinen Wind in die Segel.
Die Trendwende zeichnet sich jedoch bereits ab, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com-Marktanalyse.
Für die Hersteller von Dämmstoffen zur Isolierung von Dächern, Wänden und Decken war das vergangene Jahr nicht weniger herausfordernd als das Jahr davor. Laut der aktuellen Marktstudie Branchenradar Dämmstoffe in Deutschland schrumpften im Jahr 2024 die Herstellererlöse um 8,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro. Zwei Drittel der Verlustbeiträge entfielen auf den Neubau, der Rest auf den Sanierungsmarkt.
Überdurchschnittlich schwach entwickelten sich die Bauteile Fassade, Boden, Wand sowie die Perimeterdämmung. Überraschend stabil zeigten sich Dämmungen für Steil- und Flachdächer.
Rückläufige Erlöse gab es in allen Materialgruppen, bei Mineralwolle und Dämmstoffen aus organischen, nachwachsenden Rohstoffen um rund 4 Prozent und bei Schaumstoffen sogar um etwa 13 Prozent gegenüber Vorjahr, da anders als bei Mineralwolle auch die Verkaufspreise leicht erodierten, im Schnitt um eineinhalb Prozent.