Berlin (dpa). – Die Dämmsystembranche rechnet in diesem Jahr mit einem Absatzeinbruch. Laut einer Prognose des Marktforschungsinstituts B+L wird der Absatz von Wärmedämm-Verbundsystemen mit 29,2 Millionen Quadratmetern knapp 19 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen, wie der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) in Berlin mitteilte. Auch für die ersten Monate des kommenden Jahres werde keine Entspannung erwartet. Zuvor hatte die Funke Mediengruppe über die Prognose berichtet. VDPM-Vorstandsvorsitzender Christoph Dorn sprach von einem historischen Einbruch. "Dass dabei erstmalig der Neubau und die energetische Modernisierung gleichzeitig einbrechen, ist besonders alarmierend." Als Ursachen sieht der VDPM Inflation, hohe Zinsen und Kostensteigerungen beim Material. Auch eine "unsichere und unübersichtliche" Fördersituation sei ein Grund.
dpa
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