Berlin (dpa). – Bund und Länder wollen frühestens in zwei Jahren mit der dauerhaften Bergung von Munition und Kampfstoffen aus der Nord- und Ostsee starten. Damit solle ab 2026 begonnen werden, sagte der Meeresbeauftragte der Bundesregierung, Sebastian Unger, gegenüber Medien. "Angesichts der großen Mengen handelt es sich bei der Muni-tionsbergung in Nordsee und Ostsee um eine Generationenaufgabe." Im Frühjahr startet zunächst ein Pilotprojekt. Experten wollen mit diesen Pilotbergungen Erkenntnisse über den Zustand geborgener Kampfmittel sammeln. Diese Erfahrungen sollen in die Entwicklung einer schwimmenden Entsorgungsanlage einfließen. Sechs Monate sollen die Arbeiten dauern und im April beginnen. Zwei Gebiete liegen in der Lübecker Bucht und eines im Nordosten. Die Bundesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, ein Sofortprogramm aufzulegen, um die Bergung von Munition und Kampfstoffen aus Nord- und Ostsee in Angriff zu nehmen. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) sagte dazu: "Rund 1,6 Millionen Tonnen verrostende Munitionsaltlasten in Nordsee und Ostsee bedeuten eine zunehmende Gefahr für Mensch und Umwelt."
dpa
Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.
Alle ArtikelWeitere in Marktentwicklung
Alle anzeigenWeitere von dpa
Alle anzeigenVon unseren Partnern
SDLG bringt Zuverlässigkeit im Einsatz auf den Weltmarkt
Seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt die Shandong Lingong Construction Machinery Co., Ltd. (SDLG) die chinesische Baumaschinenindustrie entscheidend mit.
Produktsteckbrief: bott vario3 Fahrzeugeinrichtung
Produktbeschreibung Die bott vario3 Fahrzeugeinrichtung richtet sich an Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Servicedienstleister. Um verschiedenen Kundenanforderungen gerecht werden zu können, ist das System frei konfigurierbar. Dadurch lassen sich Werkzeug, Maschinen und
Mehr Produktivität mit weniger Aufwand im Tiefbau
Der Tiefbau steht vor der Herausforderung, Leitungsinfrastrukturen schnell, wirtschaftlich und mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt und das Umfeld zu realisieren.
