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Verschiebungen unterbinden

Von ABZ
Dauerhafte Stabilität
Die Optimas-Streuschaufel verteilt das Material laut Anwender gleichmäßig und schnell auf der Pflasterfläche. | Foto: Optimas

Drentwede (ABZ) | Verfüllte Pflasterfugen verhindern verrutschen, erhöhen Belastbarkeit, schützen vor Schäden – mit Optimas Geräten sind 1.000 m2 laut eigener Aussage an einem Vormittag möglich – Streuschaufel, Pflasterfugen-Füllgerät, Kehrmaschine.

Sorgfältig verfugte Pflasterareale bewahren dauerhaft ihre Stabilität, Tragfähigkeit und Widerstandsfähigkeit. Das Einschlämmsystem des Herstellers Optimas stellt dafür eigener Aussage zufolge eine gute Lösung dar. Im Zuge des Prozesses übernimmt die Streuschaufel die dosierte Verteilung des Fugenmaterials auf den verlegten Steinen. Im Anschluss folgt das Pflasterfugen-Füllgerät, das das Material tief in die Zwischenräume »massiert«.

Die nachlaufende Kehrmaschine beseitigt schließlich den überschüssigen Oberflächenbelag, wodurch ein makelloses Gesamtbild realisiert werden soll. Eine Flächenleistung von 1.000 m2 innerhalb eines Vormittags gilt dabei als branchenüblicher Richtwert. Die mechanischen Systemkomponenten lassen sich wahlweise an einen Radlader oder direkt an eine Pflastermaschine anbauen. Die strukturelle Festigkeit basiert laut Optimas darauf, dass die eingebrachte Fugenfüllung eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den einzelnen Steinen herstellt und so Verschiebungen unterbindet, während gleichzeitig auftretende Lasten gleichmäßiger auf das gesamte Areal abgetragen werden.

Das Bauunternehmen Heuer GmbH mit Sitz in Drentwede im Landkreis Diepholz – geografisch zwischen Oldenburg und Osnabrück verortet – hat eine Parkfläche mitsamt den zugehörigen Zuwegungen im Umfang von circa 1.000 m² für ein neues Wohnbauprojekt in Drebber fertiggestellt. »Für diese Fläche haben wir früher zum Fugen verfüllen mindestens drei Tage mit drei Leuten gebraucht«, erinnert sich der Seniorchef des Betriebs, Dieter Heuer. Heutzutage setzt das Familienunternehmen gezielt auf den Einsatz moderner Maschinentechnik. Durch diese Umstellung lassen sich laut Nutzer die anfallenden Arbeitsschritte signifikant schneller abwickeln, und das Unternehmen ist in der Lage, personelle Engpässe effektiv zu kompensieren. Dabei handelt es sich um eine betriebliche Herausforderung, die einer Vielzahl von Bauunternehmen vertraut ist. Das eingesetzte Equipment umfasst unterschiedliche Anbaugeräte für Radlader oder Pflastermaschinen: die Streuschaufel, das Pflasterfugenfüll- sowie das Kehrgerät aus dem Hause Optimas.

Bei den Baumaßnahmen in Drebber nutzt die Firma Heuer das Pflasterfugen-Füllgerät (PFG) in der Ausführung für Radlader. Die Apparatur wird mitsamt einem integrierten Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 1.000 l direkt auf die Palettengabel des Radladers aufgenommen. Drei überlappend angeordnete und rotierende Besenkreuze gewährleisten laut Hersteller das lückenlose Verfüllen der Steinfugen mit dem vorgesehenen Material. Die Fugenmasse werde im Zuge dessen regelrecht in die Zwischenräume »einmassiert«. Eine beachtliche Flächenleistung werde durch die Arbeitsbreite von 2,20 m sichergestellt. Die Regulierung des Wasserzuflusses erfolgt aus dem Fahrerhaus über ein elektrisches Steuerventil. Der wesentliche verfahrenstechnische Vorteil des nassen Einschlämmens liegt laut Hersteller darin, dass sich das Fugenmaterial spürbar besser verdichtet. Luftbrücken und Hohlräume sollen vollständig geschlossen werden, was die dauerhafte Festigkeit der Fugen erhöht. Zudem schreibt die geltende Norm DIN 18318 den Prozess des Einschlämmens für ungebundene Pflasterdecken verbindlich vor.

Für kleinere Einsatzbereiche wie Terrassen oder private Grundstückseinfahrten bietet das Sortiment von Optimas ein handgeführtes Verfüllgerät. Zur direkten Koppelung an eine vollmechanisierte Pflastermaschine wurde ein separates System konzipiert, bei dem der Wassertank unmittelbar an das Trägerfahrzeug angehängt wird. Als dritte Systemvariante steht die in Drebber verwendete Kombination aus Anbaugerät und Wassertank für Radlader zur Verfügung, die speziell für die Bearbeitung von Großflächen dimensioniert ist. Der mechanische Antrieb der beiden größeren Systemausführungen erfolgt über die bordeigene Hydraulikanlage der Pflastermaschine oder des Radladers. Die Inbetriebnahme erfordert das Kuppeln von zwei Hydraulikschläuchen.

Die Gründung der Heuer GmbH erfolgte vor mehr als drei Jahrzehnten durch Dieter Heuer. In der Zwischenzeit ist die operative Leitung des Betriebs auf seinen Sohn übergegangen. Ungeachtet dessen praktizieren beide Generationen laut eigener Einschätzung nach wie vor eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit.

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