Lausitz (ABZ) |Die Bundesstraße 169 gehört zu den wichtigsten Verkehrsadern Südbrandenburgs. Die dreispurige Strecke mit wechselnden Überholspuren wird als zentrale Pendlerroute täglich von bis zu 20.000 Fahrzeugen genutzt. Fahrbahn und Markierung sind entsprechend hohen Belastungen ausgesetzt.
Als erste Bundesstraße in Deutschland erhielt sie 2009 einen grünen Mittelstreifen zur Fahrbahntrennung. Im Zuge einer umfangreichen Deckenerneuerung im Abschnitt bei Drebkau wurden auch die Markierungen vollständig erneuert. Zum Einsatz kamen die Systeme Triflex Line Kaltplastik und Triflex Line Kaltspritzplastik in Weiß und Verkehrsgrün vom Mindener Flüssigkunststoffspezialisten.
Gerade auf Straßen mit wechselnden Fahrstreifen kommt es häufig zu Unsicherheiten beim Überholen oder Spurwechseln. Klassische Markierungen bieten oft keine ausreichende visuelle Führung, insbesondere bei Nacht oder Nässe. Gleichzeitig sind bauliche Maßnahmen wie Leitplanken mit hohem Aufwand sowie zusätzlichen Kosten und Platzbedarf verbunden. Dabei spielen die Markierungssysteme von Triflex laut eigener Aussage ihre Stärken aus.
Besonders auf Straßen mit starkem Verkehrsaufkommen und hohen Anforderungen an die Nachtsichtbarkeit sollen sich die Markierungssysteme Triflex Line Kaltplastik und Kaltspritzplastik eignen. Diese sind lösemittelfreie, zweikomponentige Produkte auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA). Sie sind laut Hersteller mechanisch hoch belastbar, witterungsbeständig und BASt-geprüft.
Umgesetzt wurde ein dauerhaftes Markierungssystem als Randmarkierung mit Triflex Line Kaltspritzplastik sowie eine Leit-/Mittelmarkierung mit Triflex Line Kaltplastik. Der 50 cm breite Grünstreifen zwischen doppelter weißer Fahrbahntrennlinie wurde mit Triflex Line Kaltplastik Verkehrsgrün RAL6024 verarbeitet.
Die weißen Markierungslinien bieten aufgrund spezieller Nachstreumittel eine gute Sichtbarkeit im Dunkeln und bei Nässe, denn diese reflektieren das Scheinwerferlicht, so das Unternehmen. Der grüne Streifen dazwischen sorge für eine optisch klare Abgrenzung der Fahrbahnen und erhöhe die Sicherheit bei wechselnden Überholspuren. Durch die hohe Verschleißfestigkeit und Rutschhemmung der Triflex-Systeme ist die Markierung eigener Einschätzung entsprechend gut auf die Anforderungen stark frequentierter Bundesstraßen ausgelegt. Darüber hinaus biete das System einen entscheidenden wirtschaftlichen Vorteil. Der grüne Trennstreifen stelle eine kostengünstige und platzsparende Alternative zu baulichen Trennelementen dar, mit deutlich klarerer visueller Wirkung als einfache Linienmarkierungen.
Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Triflex und dem ausführenden Unternehmen Verkehrstechnik & Fahrbahnmarkierung Seifert GmbH. Die langjährige Partnerschaft sowie die Beratung bildeten laut Beteiligten die Grundlage für eine termingerechte und nachhaltige Realisierung. »Seit vielen Jahren setzen wir auf die hohe Produktqualität und Zuverlässigkeit von Triflex.
Daraus ist im Laufe der Zeit eine enge Partnerschaft entstanden. Bei Triflex fühlen wir uns einfach bestens beraten«, sagt Jan Seifert, Inhaber vom ausführenden Betrieb Verkehrstechnik & Fahrbahnmarkierung Seifert. Das Markierungskonzept mit grünem Mittelstreifen hat sich seit seiner Einführung im Jahr 2009 bewährt und wird inzwischen auch in weiteren Bundesländern eingesetzt.