Stemwede/Hannover (ABZ). – Der Geschäftsbereich Spezialtiefbau von Depenbrock investiert nach eigenen Angaben in neue Drehbohrgeräte und erweitert damit seinen Maschinenpark.
Die zusätzlichen Maschinen sollen künftig sowohl bei Projekten innerhalb der Unternehmensgruppe als auch bei externen Auftraggebern eingesetzt werden. "Wir stellen unsere Spezialtiefbau-Expertise in den Dienst sämtlicher Kunden, unterstützen also auch Projekte außerhalb der Depenbrock Gruppe", betont Geschäftsführer Bernd Trüün.
Zum Maschinenpark gehören künftig die Drehbohrgeräte Bauer BG 30 und Bauer BG 36. Die BG 30 verfügt laut Herstellerangaben über eine maximale Motorleistung von 310 kW und ein maximales Drehmoment von 300 kNm. Die BG 36 erreicht 433 kW Motorleistung und 385 kNm Drehmoment.
Beide Maschinen eignen sich für Kellybohrungen, das SOB-Verfahren, Lockerungsbohrungen sowie für Baugrundverbesserungsmaßnahmen. Verrohrte Bohrungen sind mit Durchmessern bis 1.500 mm möglich. Die erreichbaren Bohrtiefen hängen laut Unternehmen von den jeweiligen Bodenverhältnissen ab.
Zusätzlich wurde ein Großdrehbohrgerät des Typs Liebherr LB 45.1 bestellt. Das Gerät verfügt nach Herstellerangaben über 450 kW Motorleistung und einen Bohrantrieb mit 450 kNm. Es kann ebenfalls für Kellybohrungen, SOB-Verfahren und Lockerungsbohrungen eingesetzt werden. Verrohrte Bohrdurchmesser von bis zu 2.000 mm seien möglich.
Vorgesehen ist der Einsatz der beiden Bauer-Geräte beim Bau der SuedLink-Gleichstromtrasse des Übertragungsnetzbetreibers TenneT in Niedersachsen. Das Liebherr-Gerät soll den Maschinenpark im September ergänzen.