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Qualifizierung als Zukunftsinvestition

Die Meisterausbildung im Betonbohren und -sägen ist ein strategisches Werkzeug für unternehmerischen Erfolg, schafft Entlastung und sichert langfristig Wissen und Kultur.

Von ABZ
Der Meister macht den Unterschied
Britta Keinemann (Vorstandsmitglied und Leiterin des Ausschusses Aus- und Weiterbildung des Fachverbandes Betonbohren und -sägen Deutschland e. V.) empfiehlt Unternehmern, Mitarbeitern eine Meisterfortbildung zu ermöglichen. | Foto: Fachverband

Hamm. – Wer heute in der Betonbohr- und -sägebranche (BBS) unternehmerisch erfolgreich sein will, sollte nicht nur qualitativ hochwertige Arbeit abliefern, sondern auch langfristig denken. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Meisterausbildung des Fachverbandes Betonbohren und -sägen – eine Qualifizierung, die weit mehr ist als nur ein Titel. Sie ist ein strategisches Instrument für Unternehmer und ein Karrieresprungbrett für engagierte Mitarbeiter.

Unternehmer sichern sich mit der Qualifizierung eines Mitarbeiters zum Meister Know-how für das eigene Unternehmen und eine Perspektive für die Zukunft.

Ein Meister im Betrieb bedeutet Entlastung auf allen Ebenen: Der neue Meister kann leitende Aufgaben übernehmen, das Tagesgeschäft mitgestalten und die Firmeninhaber bei organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Aufgaben unterstützen oder gar entbinden. So bleibt mehr Zeit für strategische Entscheidungen, Kundenpflege und die Weiterentwicklung des Unternehmens.

Insbesondere mit dem Blick auf Nachfolgeregelungen ist die Meisterausbildung ein wichtiger Schlüssel: Wer aus den eigenen Reihen qualifiziert, stellt langfristig sicher, dass Wissen, Unternehmenskultur und Kundenbeziehungen in vertraute Hände übergehen können. Das stärkt nicht nur die Leistungsfähigkeit des Fachbetriebes, sondern schafft auch Stabilität in Zeiten des Wandels.

Die Ausbildung vermittelt die höchste fachliche Qualifikation der Branche sowie wertvolle betriebswirtschaftliche und führungsrelevante Kompetenzen. Damit werden die Absolventen befähigt, Projekte im Alltag effizient zu organisieren, wirtschaftlich zu kalkulieren und Teams erfolgreich zu führen – Fähigkeiten, die auch den Weg in die Selbstständigkeit ebnen können.

Ein klares Zeichen setzen

Hinzu kommt eine Signalwirkung – nach außen und innen: Ein Betrieb, der sich "Meisterbetrieb" nennen darf, setzt ein klares Qualitätszeichen, für Auftraggeber ebenso wie für potenzielle Mitarbeiter. Das Vertrauen in den Fachbetrieb steigt, die Außenwirkung verbessert sich, und die Chancen bei Ausschreibungen und im Wettbewerb – auch um qualifizierte Fachkräfte – nehmen zu. Zudem haben die in der Meisterqualifikation erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auch intern einen spürbaren Effekt: Sie ermöglichen eine Steigerung der Effizienz, die Optimierung von internen Abläufen und sorgen für ein hohes fachliches Niveau bei der Ausführung anstehender Projekte. Damit werden nicht nur aktuelle Anforderungen erfüllt, sondern auch die Grundlagen für künftiges Wachstum geschaffen.

Die nächste Meisterklassestartet im September

Die Meisterausbildung dauert insgesamt neun Monate und findet im Ausbildungszentrum in Hamm statt. Finanziell unterstützt werden kann die Qualifizierung durch das Meister-BAföG. Der Abschluss ist gleichwertig mit einem Bachelor-Abschluss.

Seit 2019 wurden bereits drei Meisterlehrgänge zum "Geprüften Meister für Abbruch und Betontrenntechnik" im ABZ Hamm abgeschlossen. Daraus resultierend zählen die Betonbohr- und -sägebranche sowie die Abbruchbranche aktuell 24 junge Meister ihres Fachs. Anfang September startet die nächste Meisterklasse ihre Ausbildung in Hamm. Es besteht aktuell noch die die Möglichkeit, sich auch kurzfristig für diese Form der fachlichen Qualifizierung zu entscheiden.

Informationen und Beratung biete ich Interessenten jederzeit an, kontaktieren Sie mich gern über die Geschäftsstelle des Fachverbandes.

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Die Autorin ist Vorstandsmitglied und Leiterin des Ausschusses Aus- und Weiterbildung des Fachverbandes Betonbohren und -sägen Deutschland e. V., der nach eigenen Angaben knapp 700 Mitglieder zählt.

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