Frankfurt am Main (dpa). – Die Schwächephase der deutschen Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesbank noch eine Weile anhalten.
Derzeit gebe es "auch für das zweite Quartal noch wenig Hinweise auf eine konjunkturelle Belebung", heißt es im Monatsbericht März der Notenbank. Für das erste Vierteljahr 2024 erwartet die Bundesbank weiterhin einen leichten Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Bereits im Schlussquartal 2023 war die deutsche Wirtschaftsleistung zum Vorquartal geschrumpft: preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent.
Vom privaten Konsum seien "vorerst keine großen Impulse zu erwarten", konstatierten die Volkswirte der Bundesbank. "Die Konsumenten zeigen sich verunsichert und halten sich mit Ausgaben zurück, obwohl sich ihre Ausgabenspielräume dank sinkender Inflationsraten und kräftig steigender Löhne tendenziell verbessern."