Köln (dpa). – Der Konjunkturoptimismus der deutschen Wirtschaft ist angesichts internationaler Handelskonflikte und der Abkühlung der Weltwirtschaft gesunken. Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) beurteilen 21 von 48 Wirtschaftsverbänden die gegenwärtige Lage schlechter als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr waren es zum Jahreswechsel nur zwei. Vor allem in exportorientierten Industrieunternehmen ist die Skepsis gewachsen. Die Bauwirtschaft und konsumnahe Branchen wie das Gastgewerbe profitierten dagegen von der robusten Konjunktur im Inland. "In der Weltwirtschaft ist zunehmend Sand im Getriebe. Dafür sorgen die Konflikte zwischen den USA und China sowie die Zweifel, die US-Präsident Donald Trump an der multilateralen Ordnung sät", sagte Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen IW, der Deutschen Presse-Agentur. Auch in Europa gebe es Verunsicherung, erläuterte er mit Blick auf den Brexit, die Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich und den Kurs der Regierung in Italien. Den Angaben zufolge rechnen 28 Verbände mit steigender Produktion. Zum Jahreswechsel 2017/2018 waren es noch 33. Die Zahl der Verbände mit schlechteren Geschäftsperspektiven stieg von zwei auf zehn. Weitere zehn rechnen mit dem gleichem Produktions- oder Umsatzniveau. Alles in allem stellten die Optimisten immer noch eine deutliche Mehrheit, so das IW. Die deutsche Wirtschaft werde 2019 auf Wachstumskurs bleiben. "Der Schwung dürfte jedoch spürbar niedriger ausfallen als in diesem Jahr."
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Deutschlands Maschinen- und Anlagenbau verlangt einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China. Der Branchenverband VDMA hat ein entsprechendes Positionspapier aus dem vergangenen Sommer verschärft. Neu ist die Forderung nach Ausgleichszöllen auf Ebene der Warengruppen, wenn entsprechende I
München (dpa/lby). | Ein starkes Auslandsgeschäft zieht die Branche 2025 nach oben und auch die ersten Monate des laufenden Jahres machen laut Branchenverband VDMA "vorsichtig optimistisch".
Nicht überall
Berlin (dpa) | Sparprogramme, Proteste und drohende Werksschließungen: Die Debatte um die Zukunft der Autoindustrie spitzt sich weiter zu. Der Verband der Automobilindustrie sieht weiteren Reformbedarf.
Inmitten der Debatte über Sparpläne
Berlin (ABZ). | Der Bundestag hat mit den Stimmen der Koalition das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. Verbände der Bauwirtschaft loben die Entwicklung überwiegend.
Wunsiedel (dpa) | Der Nordosten Bayerns will von den Plänen des Lkw-Herstellers Daimler Truck für eine neue Produktionsstätte in Cheb (Eger) in Tschechien profitieren.
«Eine Investition dieser Größenordnung direkt vor
Berlin (dpa) | Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Lastwagen kommt nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zu langsam voran. In Deutschland waren im Juli 88 Standorte mit 355 Ladepunkten
Berlin (dpa) | Bauministerin Verena Hubertz hält den von der Linken vorgeschlagenen Mietendeckel für unrealistisch. «Dinge müssen auch umgesetzt werden können, brauchen Mehrheiten, und deswegen ist das keine Option», sagte die
Stuttgart (dpa) | Die Zahl der Handwerksbetriebe ist erstmals seit längerer Zeit wieder leicht gestiegen. Ende Juni waren 145.266 Betriebe eingetragen, wie Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold in Stuttgart mitteilte. Seit Jahresanfang