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Liebherr LRB 19 prägt den Spezialtiefbau-Markt

Mit dem neuen Ramm- und Bohrgerät LRB 19 bringt Liebherr das Nachfolgemodell der langjährig bewährten LRB 16 und LRB 18 auf den Markt.

Von ABZ
Effiziente Baugeräte im Fokus
Mit dem LRB 19 bringt Liebherr den Nachfolger der bewährten Modelle LRB 16 und LRB 18 auf den Markt. Der kompakte Allrounder für den Spezialtiefbau verfügt über einen 450-Kilowatt-Motor und einen maximalen Schlittenverfahrweg von 19 m. Das Gerät kann nach Herstellerangaben für Ramm- oder Rütteleinsätze mit dem Hammer H 6 oder den Rüttlern LV 23 und LV 23 F ausgestattet werden. Weitere Einsatzgebiete sind Bohrarbeiten mit verschiedenen Ausrüstungen oder Bodenmischen. Ein hydraulisches Schnellwechselsystem ermöglicht den Austausch der Anbaugeräte ohne Werkzeug und ohne dass der Fahrer die Kabine verlassen muss. | Foto: Liebherr

Nenzing/Österreich (ABZ). – Mit dem neuen Ramm- und Bohrgerät LRB 19 bringt Liebherr das Nachfolgemodell der langjährig bewährten LRB 16 und LRB 18 auf den Markt. Der kompakte Allrounder ist für alle gängigen Anwendungen im Spezialtiefbau konzipiert.

Rüttler, Hammer oder Bohrantrieb können durch ein hydraulisches Schnellwechselsystem einfach getauscht werden. Ein 450-Kilowatt-Motor sorgt laut Hersteller für die nötige Leistung bei allen Einsätzen. Das LRB 19 kann im Bereich Spezialtiefbau vielseitig eingesetzt werden: Für Ramm- oder Rütteleinsätze wird das Gerät mit dem Hammer H 6 oder den Rüttlern LV 23 und LV 23 F, jeweils von Liebherr, ausgerüstet. Bohren mit Kellyausrüstung, Doppelbohrkopf, Vollverdrängerwerkzeug und Endlosschnecke oder Bodenmischen sind weitere Anwendungsgebiete.

Der Name LRB 19 spiegelt den maximalen Verfahrweg des Schlittens wider: 19 m. Die verschiedenen Anbaugeräte können durch das hydraulische Schnellwechselsystem ohne Werkzeug und ohne, dass der Fahrer die Kabine verlassen muss, getauscht werden. Alle hydraulischen, mechanischen und elektrischen Verbindungen werden automatisch gekoppelt. Dadurch verkürzt sich die Rüstzeit und Fehler beim Anschluss werden vermieden.

Durch eine verbesserte Schlauchführung wird der Arbeitsablauf nach Herstellerangaben zusätzlich optimiert. Ein neuer Schlauchschlitten sorgt dafür, dass es im Einsatz keine störenden Schläuche mehr gibt, was besonders das Einbringen von Spundwänden vereinfacht. Bei Bohrverfahren kann durch die optionale Ziehvorrichtung die Rückzugskraft des LRB 19 um 110 kN erhöht werden. Das neue Ramm- und Bohrgerät verfügt über einen 450-Kilowatt-Dieselmotor, den Bohrantrieb BAT 180.1 mit 180 kNm maximalem Drehmoment sowie ein Transportgewicht von 48,2 t inklusive 8 t Ballast und Hilfswinde. Das kompakte Design ermöglicht den Transport in einem Stück mit Rüttler am Gerät, was das Umsetzen zwischen Baustellen erleichtert.

Die Funkfernsteuerung unterstützt den Verladeprozess beim Transport und den Aufbau des Gerätes. Das LRB 19 besitzt ein Selbstmontagesystem für den Ballast, der durch den Mäkler des Geräts angehoben werden kann. Dadurch wird kein zusätzlicher Kran für den Aufbau benötigt. Das Rundumpodest mit Geländer am Oberwagen sorgt für Zugänglichkeit und Sicherheit während Wartungsarbeiten oder Inspektionen. Die Anordnung der LED-Scheinwerfer soll auch in der Nacht für gute Sicht im Arbeitsbereich sorgen.

Für das LRB 19 sind alle bekannten Liebherr-Assistenzsysteme für Spezialtiefbauanwendungen erhältlich. Das Positionierungssystem LIPOS unterstützt den Bediener mit Satellitentechnologie bei der Ausrichtung der Anbauwerkzeuge bei Bohr- oder Rammverfahren. Durch den Bohrassistenten wird beim Endlosschneckenbohren der Betoniervorgang automatisiert. Die zuvor eingestellten Parameter werden von der Gerätesteuerung umgesetzt, können aber auch während des Bohrvorganges angepasst werden. Auch der Rüttelstopfprozess läuft dank dem Vibro-Assistenten automatisiert ab. Die Arbeitsbereichseinschränkung unterstützt den Fahrer dabei, den Drehbereich, die Ausladung oder die Gerätehöhe zu überwachen. Sobald er das Gerät in den zuvor eingestellten gesperrten Bereich bewegen will, stoppt es automatisch und verhindert so mögliche Kollisionen. Weitere Assistenzsysteme wie die Bodendruckanzeige oder der Eco-Silent-Mode sollen die Effizienz der Maschine sowie den Komfort des Bedieners steigern.

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