München (ABZ). – Bei der Generalsanierung des Deutschen Museums in München kommen kompakte elektrische Baumaschinen zum Einsatz.
Die Firma Pfeifferbau nutzt für Arbeiten in den Innenräumen zwei elektrische Mietmaschinen aus dem Hause Zeppelin Rental: einen Minibagger des Typs EZ17e und einen E-Radlader der Modellbezeichnung 1445e.
Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts im Juli 2022 konzentrieren sich die Maßnahmen nun auf die zweite Gebäudehälfte. Die Herausforderung besteht laut Zeppelin Rental darin, große Mengen an Erdmaterial in beengten Innenräumen zu bewegen – und das unter der Vorgabe des Deutschen Museums, ausschließlich elektrische Maschinen zu nutzen.
Die E-Maschinen sparen Energie und schonen das Team
"Der Einsatz klassischer Verbrennungsmotoren hätte eine permanente Lüftungsanlage zur Ableitung der Abgase notwendig gemacht. Mit den E-Maschinen sparen wir diese Energie ein und schonen gleichzeitig die Arbeiter durch geringere Lärmemissionen", sagt Michael Weber, Vertriebsrepräsentant bei Zeppelin Rental. Die Maschinen dienen unter anderem dazu, den Boden des Museums um 4 m abzusenken. Der Minibagger trägt das Material ab, während der Radlader – mithilfe seiner Teleskopfunktion – für den Abtransport und die Befüllung der Mulden sorgt.
Beide Modelle sind kompakt dimensioniert: Der Radlader 1445e von Kramer bleibt mit weniger als 2 m Höhe und 1,6 m Breite wendig, während der vollelektrische Minibagger vom Typ EZ17e von Wacker Neuson mit einer Höhe von 2,49 m, einer Breite von 980 mm und dem Zero-Tail-Design auch in engen Bereichen manövrieren kann. Die eingesetzten Maschinen sind für den Dauerbetrieb ausgelegt, teilt Zeppelin Rental mit.
Für beide Modelle sind Schnellladesysteme verfügbar
Der Minibagger EZ17e kann während des Betriebs an einem festen Standort geladen werden, ohne den Arbeitsprozess zu unterbrechen. Hierfür ist laut Hersteller lediglich eine 16-Ampere-Starkstromsteckdose erforderlich. Der E-Radlader 1445e lässt sich ebenfalls mit Starkstrom laden. Eine Haushaltssteckdose (230 V) kann für beide Maschinen genutzt werden, eignet sich jedoch bevorzugt zum Laden über Nacht. Für beide Modelle sind zudem Schnellladesysteme verfügbar.
"Die Maschinen überzeugen in der Praxis. Sie lassen sich intuitiv bedienen, haben die optimale Größe für den Innenraum und bieten eine Akkulaufzeit, die einen gesamten Arbeitstag abdeckt", erklärt Herbert Lassenberger, Bauleitung Hochbau bei Pfeifferbau.
Insgesamt werden die elektrischen Maschinen noch eine Weile auf der Baustelle im Einsatz sein. Weitere Elektrogeräte sollen für zusätzliche Unterstützung hinzukommen: "In Kürze liefern wir elektrische Kleingeräte aus unserer Mietflotte an, darunter einen Elektro-Stampfer und eine E-Rüttelplatte, um die Innenraumarbeiten zu unterstützen", sagt Weber.
Die Generalsanierung des Deutschen Museums umfasst technische Anpassungen, die Behebung baulicher Mängel, die Verbesserung des Brandschutzes sowie die Neugestaltung aller Ausstellungen. Das Modernisierungsprojekt soll bis zum Jahr 2028, dem 125. Jubiläum der Museumsgründung, abgeschlossen sein, heißt es seitens der Projektverantwortlichen.