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Software ermöglicht statische Berechnung für den Holzbau

Software vereinfacht komplexe Statikberechnungen im Holzbau: Neue Funktionen optimieren Planung durch automatische Windlastermittlung und direkte Modellmaßnahmen.

Von ABZ

Düsseldorf (ABZ). – Holz ist ein vielseitiger und umweltfreundlicher Baustoff, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Dass der Holzbau trotz der aktuellen Herausforderungen im Bausektor laut einer Mitteilung von Holzbau Deutschland vom Oktober vergangenen Jahres im 1.

Halbjahr 2024 seine Anteile an den genehmigten Gebäuden in allen Bereichen weiter ausbauen konnte, spricht für sich. Architekten, Ingenieure und Holzbauunternehmen werden sich zunehmend dieser Herausforderung stellen müssen, erklärt der Baustoffhersteller James Hardie.

Um ihnen den Planungs- und Bauprozess zu erleichtern, gebe es spezialisierte Statik-Software für den Holzbau, die komplexe statische Berechnungen schnell und präzise ermögliche, wodurch Planungsaufwand reduziert und Projekte schneller umgesetzt werden könnten.

So ist die Planung mit fermacell-Gipsfaserplatten jetzt mit der neuesten Version der "Dietrichs Horizontalstatik" noch einfacher geworden, verspricht das Unternehmen.

Damit können statische Anforderungen im Holzbau insbesondere unter Berücksichtigung der neuen ETA (Europäische Technische Zulassung) für fermacell-Gipsfaserplatten und fermacell-Powerpanel-HD für Konstruktionen durchgeführt werden, informiert James Hardie. Die Software soll die Generierung von Windlasten für Gebäude sowie die Organisation und Dokumentation des Lastflusses für die Gebäudeaussteifung ermöglichen. Der Holzbauer erhält dabei vollständige Nachweise für Holzrahmenbauwände und Holzbalkendecken.

Von Vorteil ist nach Auskunft des in Dublin ansässigen Unternehmens, dass die Betrachtung der Horizontalstatik direkt am Gebäudemodell erfolgt. Für nahezu beliebige Grundrisse werden die Windlasten automatisch ermittelt. Dietrichs Horizontalstatik sei komfortabel und intuitiv zu bedienen. Alle Eingaben erfolgten in einem eigenen Modellbereich.

Die Statikelemente sowie der Verlauf der Lasten durch das Gebäude können mithilfe des Navigationsdialogs übersichtlich und bequem verwaltet werden, heißt es.

Alle Ergebnisse stehen unmittelbar zur Verfügung. Damit sind Anpassungen und Optimierungen sofort ersichtlich. Durch die Integration der neuen erweiterten Europäischen Technischen Bewertung ETA-03/0050 für fermacell-Gipsfaserplatten in die aktuelle Version der Dietrichs Horizontalstatik ist nach Unternehmensangaben gewährleistet, dass auch erweiterte und neue Leistungsmerkmale für die Bemessung unter Berücksichtigung geringerer Randabstände sowie 0-Grad-Klammerung berücksichtigt werden.

Mit der neuen erweiterten ETA-03/0050 für fermacell-Gipsfaserplatten ist es nunmehr möglich, auch mit schmaleren Holzquerschnitten und Klammerneigungen < 30° bessere statische Bemessungen zu realisieren, teilt die Firma mit.

Darüber hinaus soll es auch möglich sein, Standardquerschnitte und Klammern mit einem Durchmesser von ≥ 1,8 mm zu kombinieren. Die Abstände der Verbindungsmittel vom unbeanspruchten Rand der Gipsfaserplatten betragen mindestens 4·d.

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