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Rillen gegen Aquaplaning

Von ABZ
Europa-Debüt
Der PC1505XL Grinder & Groover feierte sein Europa-Debüt auf dem Ingolstädter Flughafen Manching. | Foto: Tyrolit

Ingolstadt (ABZ). – In einem zeitlich eng gesteckten Grooving-Projekt im Sommer 2023 ist die Ober-fläche der Start- und Landebahn des Ingolstädter Flughafens Manching bearbeitet worden.

Ziel der Arbeiten war es, mittels neu geschliffener Rillen das Regenwasser zukünftig besser abzuleiten, und somit Aquaplaning zu verhindern. Im Rahmen dieser Arbeiten hat der neue PC1505XL Grinder & Groover der Tyrolit Tochter Diamond Products erfolgreich sein Europa-Debüt gefeiert.

Von Mitte August bis Anfang September 2023 wurden für eine erhöhte Sicherheit auf der Start- und Landebahn des Ingolstadt Manching Airport (ETSI) auf einem 1,1 km langen Abschnitt spezielle Rillen quer zur Achse in den Beton geschliffen.

Rillen genau definiert

Diese Rillen sind von der Federal Aviation Administration (FAA) in Breite, Tiefe und Abstand genau definiert, und dienen dazu, Regenwasser von der Bahn abzuleiten, und somit Aquaplaning zu verhindern. Das Verfahren zum Rillen der Oberfläche ist im Englischen auch unter dem Begriff "Grooving" bekannt. Den Auftrag für die Oberflächenbearbeitung erhielt die Firma silco tec Umweltschutzsysteme GmbH, die laut Tyrolit-Angaben im Bereich Grooving schon viel Erfahrung aufweist. Bei der Maschine fiel die Wahl von silco tec auf den PC1505XL Grinder & Groover der Tyrolit Tochter Diamond Products, die darauf montierten Diamantwerkzeuge mit TGD Technologie stammen ebenfalls aus dem Hause Tyrolit.

Die Breite der Start- und Landebahn des Flughafens Manching beträgt 60 m und ist in jeweils 6 x 6 m große Felder geteilt. Für die Bestückung der Welle der Maschine wurde die Breite so gewählt, dass mit insgesamt fünf Durchgängen ein 6 m breites Feld so bearbeitet werden konnte, dass bis auf etwa 15 cm an die jeweilige Querfuge geschliffen werden konnte. Insgesamt sind so innerhalb von 19 Tagen eine Gesamtfläche von 66.000 m² geschliffen worden.

Erforderliche Tagesleistung problemlos erreicht

Nach kurzer Einschleifphase der neuen Sägeblätter konnte die Vorschubgeschwindigkeit der Maschine auf bis zu 12 m/min gesteigert und die erforderliche Tagesleistung zur Einhaltung des eng gesteckten Bauzeitenplanes problemlos erreicht werden. Das Schliffbild und die Kanten der Rillen waren laut eigener Aussage hervorragend. Der beim Schleifen entstandene Betonschlamm wurde durch die leistungsstarke, in der Maschine integrierte Absaugung vollständig und nahezu rückstandslos abgesaugt und vorschriftsmäßig entsorgt, berichtet Tyrolit.

Durch Projektbesprechungen im Vorfeld und Vor-Ort Unterstützung auf der Baustelle durch den Anwendungstechniker von Tyrolit sowie den beiden Schleifexperten von Diamond Products Inc., USA, wurde dieses Projekt durch die silco tec Umweltschutzsysteme durchgeführt.

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