In Guben soll der europaweit erste Lithiumhydroxid-Konverter ab 2025 den Rohstoff für Batterien von Elektroautos liefern. Für den Bau seiner Anlage erhielt das kanadische Unternehmen Rock Tech die Zulassung.
Auf dieser noch leeren Fläche am Rande eines Industriegebietes ist die Ansiedlung eines Werkes des kanadischen Rohstoff-Unternehmens Rock Tech Lithium geplant (Luftaufnahme mit einer Drohne). | Foto: picture alliance/dpa | Patrick Pleul
Guben (dpa). – Im brandenburgischen Guben soll der europaweit erste Lithiumhydroxid-Konverter ab 2025 den Rohstoff für Batterien von Elektroautos liefern. Für den Bau seiner Anlage hat das kanadische Unternehmen Rock Tech nun die Zulassung zum vorzeitigen Beginn durch das Landesamt für Umwelt (LfU) erhalten.
In den nächsten Wochen sollen erste größere Arbeiten vor Ort für das Projekt beginnen, teilte das Unternehmen mit. Eine endgültige Baugenehmigung stehe noch aus. Das Unternehmen plant in der Neißestadt, rund zwei Stunden von Berlin entfernt, eine Anlage zur Herstellung von batteriefähigem Lithiumhydroxid für Elektroautos.
Der Grundstoff wird auch für Energiespeicher benötigt. Jährlich sollen 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid für Batterien von 500.000 Elektroautos produziert werden. Rund 470 Millionen Euro sollen investiert werden. Nach Angaben des Unternehmens sollen 170 Arbeitsplätze entstehen. In einem ersten Schritt sollen Verwaltungsgebäude und Labor errichtet werden.
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