Düsseldorf (ABZ). – Der Verband bauforumstahl begrüßt und unterstützt den European Industrial Deal, wie er in der Antwerp Declaration am 20. Februar 2024 vorgestellt wurde.
Der Verband betont in einer Note die große Bedeutung dieses Abkommens für die Zukunft des Stahlbaus in Deutschland und Europa. Der European Industrial Deal stelle einen entscheidenden Schritt dar, um die europäische Industrie in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen zu stärken. Die Stahlbauindustrie als energieintensive Branche sei von steigenden Energiepreisen, regulatorischen Hürden und dem internationalen Wettbewerbsdruck besonders betroffen, so der Verband.
Der Industrial Deal setze genau hier an und fordere unter anderem die Verankerung des Industrial Deals in der neuen European Strategic Agenda 2024-2029 zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und die Bereitstellung eines Clean Tech Deployment Funds, der gezielt öffentliche Förderungen für Investitionen in saubere Technologien ermögliche. Zudem fordert der Verband die Schaffung eines wettbewerbsfähigen Energiemarkts mit bezahlbaren und nachhaltigen Energiequellen und den Ausbau von Infrastrukturen, insbesondere im Bereich Energie, Digitalisierung und Recycling, die für den industriellen Wandel essenziell sind.
Dr. Christian Flertmann, Geschäftsführer bauforumstahl, erklärte hierzu: "Die Stahlbauindustrie spielt eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der europäischen Klimaziele. Ohne eine gezielte industriepolitische Strategie riskieren wir aber den Verlust von Produktionskapazitäten und Arbeitsplätzen in Europa. Der European Industrial Deal setzt die richtigen Impulse, um Investitionen in moderne und nachhaltige Technologien zu fördern und den Standort Europa zu sichern."
Der Verband sieht in den vorgeschlagenen Maßnahmen große Chancen für den Stahlbau. Insbesondere die Förderung von Innovationen und die Schaffung klarer regulatorischer Rahmenbedingungen seien entscheidend, um den Transformationsprozess der Branche aktiv zu gestalten und weiterzuentwickeln.
Der Verband bauforumstahl fordert daher die zukünftige deutsche Bundesregierung und die europäischen Entscheidungsträger auf, den European Industrial Deal konsequent umzusetzen und damit die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Stahlbauindustrie zu verbessern.