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exoIQ stellt elektrisches Rücken-Exoskelett B900 vor

ExoIQ präsentiert das B900, ein neues elektrisches Rücken-Exoskelett, das gezielt Rückenschmerzen in belastenden Berufen bekämpft. Erfahren Sie mehr über dessen innovative Technik und potenzielle Benefits.

Von ABZ
Exoskelett unterstützt Rückengesundheit
Das Modell B900 richtet sich laut Hersteller an Beschäftigte in Produktion, Logistik und Handwerk. | Foto: exoIQ

Hamburg (ABZ). – Das Hamburger Unternehmen exoIQ hat ein neues elektrisches Rücken-Exoskelett entwickelt, das gezielt den unteren Rücken entlasten soll. Das Modell B900 richtet sich an Beschäftigte in Produktion, Logistik und Handwerk.

Nach Angaben der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) lassen sich rund 60 % der krankheitsbedingten Ausfälle in Europa auf Muskel- und Skeletterkrankungen zurückführen. Besonders in körperlich anspruchsvollen Bereichen führen Rückenschmerzen zu hohen Krankenständen und Produktionsausfällen.

Das B900 arbeitet mit zwei Motoren auf Hüfthöhe sowie einem Hüft- und Zentralgelenk. Diese Konstruktion soll dafür sorgen, dass das Exoskelett den natürlichen Bewegungen der Träger folgt und dabei die Rückenmuskulatur sowie die Wirbelsäule unterstützt. Laut Hersteller liefert das System bis zu 30 kg Unterstützung bei einem Eigengewicht von weniger als 6 kg.

Die Akkulaufzeit beträgt nach Herstellerangaben je nach Nutzung bis zu acht Stunden. Das B900 wird in Deutschland entwickelt und produziert.

Mit dem B900 erweitert exoIQ sein Portfolio um ein weiteres elektrisches Exoskelett. Nach dem Schulter-Exoskelett S700, das seit 2023 am Markt ist, folgt nun eine Lösung speziell für den Rücken. "Unser Ziel ist es, ganzheitliche Systeme für die Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen zu schaffen und damit einen Beitrag zur Arbeitsgesundheit und zur Attraktivität von Berufen mit hoher körperlicher Belastung zu leisten", sagt Prof. Dr. Robert Weidner, Geschäftsführer bei exoIQ.

"Unser B900 entlastet spürbar die Anwenderinnen und Anwender genau dort, wo es ergonomisch am wichtigsten ist – im Rücken – und das, ohne ihre Bewegungsfreiheit einzuschränken", ergänzt Dr. Andreas Argubi-Wollesen, Biomechaniker und Bewegungswissenschaftler bei exoIQ. "Damit können Unternehmen nicht nur die Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern, sondern auch Produktivität und Zufriedenheit im Arbeitsalltag steigern."

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