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Nachhaltige Gesteinskörnungen für hellen Asphalt

Helles GRAUZIT-Gestein kühlt Fahrbahnen um 8°C, minimiert städtischen Hitzeanstieg und verbessert durch hohen Polierwiderstand langfristig die Fahrbahnsicherheit.

Von ABZ
Fahrbahnbeläge aus GRAUZIT
GRAUZIT in der Standardmischung aus 50 % griffiger, quarzitischer Grauwacke und 50 % hellem Quarzit. Andere Mischungen stellt die Schnorpfeil Baustoff GmbH in ihrer Mischanlage individuell her. | Foto: Schnorpfeil Baustoff

Treis-Karden (ABZ). – Der Klimawandel ist in Deutschland angekommen und höhere Temperaturen sind bereits jetzt messbar. Helle Fahrbahnbeläge aus GRAUZIT können einen Beitrag dazu leisten, um den Temperaturanstieg in den Städten möglichst gering zu halten und die Fahrbahnen vor zu großer Erwärmung zu schützen.

Die Schnorpfeil Baustoff GmbH bietet nach eigenen Angaben mit dem GRAUZIT eine spezielle Mischung aus hellem Quarzit und quarzitischer Grauwacke an, die hell ist und zudem eine hohe Polierresistenz aufweist.

Helle Fahrbahndecken sind um bis zu 8 °C kühler als die üblichen schwarzen Decken; das belegen zahlreiche Untersuchungen. Auch für Fahrbahnen mit einer Deckschicht aus GRAUZIT wurde dieser Kühl-Effekt nachgewiesen.

Für die Produktion der hellen Deckschichten wird die Mineralkörnung mit herkömmlich schwarzem Bitumen eingebaut beziehungsweise aufgestreut. Darum ist die Fahrbahn zunächst dunkel. Durch die Bewitterung und den Verkehr wird die Bitumenschicht an der Oberfläche abgetragen, und der helle Farbton der Gesteinskörnung wird sichtbar. So wird im Laufe der Nutzung der Aufhellungs- und Abkühlungs-Effekt deutlich spürbar.

Mit dem GRAUZIT hat die Heinz Schnorpfeil Baustoff GmbH & Co. KG einen Mix aus hellem Quarzit und griffiger Grauwacke entwickelt. Er ist in den Körnungen 1/3, 2/3, 2/4 und 2/5 sowie auf Anfrage auch in Sonderkörnungen verfügbar. Das kubische Bruchbild, der mittlere PSV von über 58 und typische Schlagzertrümmerungswerte von etwa SZ 15 (LA 13) verleihen Fahrbahnen beziehungsweise Oberflächenbeschichtungen aus diesem Material eine dauerhaft hohe Griffigkeit.

Seit seiner Markteinführung vor knapp zehn Jahren wurde GRAUZIT als Deckschicht und Abstreusplitt mittlerweile auf zahlreichen Stadt-, Land- und Bundesstraßen sowie auf Autobahnen aufgebracht. "Besonders groß ist die Nachfrage nach hellem Abstreusplitt für Gussasphalt nach Verfahren B. Hier verzeichnen wir eine steigende Nachfrage der Landesbetriebe und der Autobahn GmbH aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz", so Maurice Feiden, Vertriebsmanager der Heinz Schnorpfeil Baustoff GmbH.

Alle Bestandteile des GRAUZIT sind nach Unternehmensangaben dauerhaft verfügbar und werden in Deutschland gewonnen, hochwertig veredelt, abgesiebt sowie dosiert.

Dank kurzer Transportwege zur Baustelle ist ihr CO2-Fußabdruck deutlich geringer als der heller Gesteinskörnungen aus Asien.

Wird das Material bei einer späteren Sanierung dann noch sortenrein, also schichtweise gefräst, kann das helle Gestein im Kreislauf zu 100 % wiederverwendet werden. Dieser nachhaltige Umgang schont wertvolle Ressourcen für nachfolgende Generationen.

Durch die Aufhellung von Fahrbahnen mit GRAUZIT ergeben sich auch Einsparpotenziale bei Investition und Betriebskosten für ortsfeste Beleuchtung. So übertrifft die Absplittung mit GRAUZIT mit einer mittleren Leuchtdichte q0, Range von 0,113 cd/(m²·lx) den Wert der Helligkeitsklasse A für Tunnelaufhellungen um mehr als 25 %. Entsprechend sinkt der Energieaufwand für die Beleuchtung durch die Reflexionseigenschaften des Gesteins.

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