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Unternehmen baut zweite Landertalbrücke

Die Bauarbeiten zur zweiten Landertalbrücke an der A 8 schreiten voran. Eine Herausforderung sind umwelttechnische Auflagen, die die Bauabschnitte betreffen.

Von ABZ
Fertigstellung noch 2026 geplant
Die Bauarbeiten an der Bundesautobahn A 8 zwischen der Anschlussstelle Neunkirchen-Oberstadt und dem Autobahnkreuz Neunkirchen kommen voran. | Foto: Peter Gross Bau

St. Ingbert (ABZ). – Die Bauarbeiten an der Bundesautobahn A 8 zwischen der Anschlussstelle Neunkirchen-Oberstadt und dem Autobahnkreuz Neunkirchen kommen voran. Peter Gross Bau ist mit den Fachabteilungen Ingenieurbau und Projektspezifischer Tiefbau an dem Infrastrukturprojekt beteiligt.

Das zweite Teilbauwerk der Landertalbrücke soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden.

Das erste Teilbauwerk, die neue Landertalbrücke, wurde im Dezember 2024 fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Laut Angaben des Unternehmens konnten durch die frühzeitige Realisierung die Verkehrseinschränkungen deutlich reduziert werden. Die vollständige Fertigstellung beider neuen Brücken ist für Ende 2026 geplant.

"Die A 8 ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Region. Bislang gab es große Probleme mit Engstellen an Fahrspuren und Ein- und Ausfahrtsbereichen, sowie fehlenden durchgehenden Standstreifen auf dem Autobahnabschnitt zwischen der Anschlussstelle Neunkirchen-Oberstadt und dem Autobahnkreuz Neunkirchen", erläutert Peter Scherer, Leiter der Abteilung Bau Großprojekte der Autobahn GmbH. Im Zuge des Umbaus wird der Abschnitt nun vierstreifig mit durchgehendem Standstreifen ausgebaut.

Die Abbrucharbeiten an beiden alten Brücken sind abgeschlossen. Derzeit laufen die Arbeiten an Fundamenten, Pfeilern und Brückenwiderlagern für die zweite Landertalbrücke. "Wir freuen uns, dass die Abbrucharbeiten an beiden alten Brücken nun abgeschlossen sind und wir bereits mit dem Bau der Fundamente, Pfeiler und Brückenwiderlager für die zweite Landertalbrücke begonnen haben", sagt Diplom-Ingenieur Tobias Uhl, stellvertretender Niederlassungsleiter Ingenieurbau bei Peter Gross Bau.

Das technisch anspruchsvolle Gesamtprojekt umfasst laut Hersteller einen rund 24 600 m² großen Asphaltstraßenoberbau. Im Rahmen der Erdarbeiten werden mehr als 112.000 m³ Bodenmasse bewegt. Die in drei Abschnitten aufgeteilte Baustelle erstreckt sich über eine Länge von 6 km.

Im Sommer fanden neben der Errichtung des Unterbaus Kanalbauarbeiten für die Straßenentwässerung sowie der Bau von Straßendämmen statt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch der Bau einer Lärmschutzanlage geplant. Der erste Bauabschnitt soll Ende 2026 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist zwischen 2028 und 2031 vorgesehen.

Eine besondere Herausforderung stellen laut Beteiligten die Umweltauflagen dar, vor allem im Hinblick auf die Wasserversorgung. Da sich die drei Bauabschnitte in Tälern mit jeweils einem Brunnen befinden, kann nur ein Bauabschnitt zur gleichen Zeit bearbeitet werden. So wird eine dauerhafte Grundwasserversorgung gewährleistet.

Um das Grundwasser auch nach der Fertigstellung aller Brücken zu schützen, kommt eine spezielle Versiegelung zum Einsatz. Dadurch wird das Regenwasser künftig nicht mehr nach außen, sondern in ein Sammelbecken abgeleitet und durch mehrere Tauchwände und Filter wieder in die Erde gepumpt. Im Falle eines Unfalls können auslaufende Flüssigkeiten so aufgefangen werden, dass sie nicht in das Grundwasser gelangen.

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